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Montag, 26. August 2013

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Der 111. Weinheimer Sommertagszug am Sonntag, 10. März

Der Frühling muss jetzt kommen

Weinheim, 06. März 2013. (red/pm)  Nach diesem langen und trüben Winter muss sich der kalte Geselle auf etwas gefasst machen. Wenn am Sonntag, 10. März, ab 14 Uhr der Weinheimer Sommertagszug – der größte an der Bergstraße – durch die Straßen der Innenstadt zieht, dann werden rund 3000 Menschen (darunter etwa 2000 Kinder) den Winter mit besonderer Genugtuung vertreiben. Er hatte lange genug Schonzeit. Wenn es darum geht, den Winter zu vertreiben und den Frühling zu begrüßen, sind alle Menschen gleich.

Information der Stadt Weinheim:

“Egal ob alt oder jung, ob spanisch, griechisch, odenwälderisch oder schlicht weinheimerisch, ob kraftstrotzend oder mit Handicap – sie ziehen alle an einem Strang gegen Väterchen Frost, so dass sich der schaurige Geselle den züngelnden Flammen ergeben muss. So wird es wieder ausgehen. Das Kulturbüro der Stadt Weinheim hat jetzt das Programm und die Zugfolge zusammengestellt: Es sind tatsächlich wieder rund 3000 Teilnehmer in mehr als 50 Gruppen.

Foto: Stadt Weinheim

Schon seit Wochen wird an den Grundschulen gebastelt und gewerkelt. Sie stellen immer die größten Gruppen: 250 Pestalozzi-Grundschüler gehören dem bunten Wurm an, 120 ABC-Schützen der Albert-Schweitzer-Schule und 220 der Friedrich-Grundschule. 90 Schülerinnen und Schüler der Waldschule stellen das verheißungsvolle Motto dar: „Die Küken schlüpfen dem Frühling entgegen.“

Nicht anders sieht es an den Kindergärten aus. Die KiTa „Kuhweid“ ist mit 80 Minis die größte Gruppe, Motto: „Miteinander-Füreinander“. Das passt zu einem Trend, denn immer mehr Gruppen und Vereine aus dem sozialen Bereich und von Hilfsorganisationen beteiligen sich am Sommertagszug. Zum Beispiel die Mitarbeiter des Bodelschwingh-Heims, das Jugend-Rotkreuz, die Jugendfeuerwehr und die „Lebenshilfe IKB für Menschen mit Behinderung“ in ihrem Jubiläumsjahr. Die Fußgruppe ist mit „Rollis“ ausgestattet.

Sechs Musikgruppen begleiten den Zug und haben als Aufgabe ein viertes Lied aufbekommen. Zu „Stri Stra Stro“, „Winter Ade“ und „Alle Vöglein sind schon da“ wurde „Im Märzen der Bauer“ aufgenommen. Man hat den Eindruck, der Weinheimer Sommertagszug wird von Jahr zu Jahr bunter und vielseitiger. Der griechisch-deutsche Freundeskreis „Philia“ gehört schon zum Erscheinungsbild des Zuges, es gibt auch wieder eine spanische Flamenco-Gruppe, die berühmt-berüchtigten „Woinemer Spanier“.

Viele Vereine sind dabei und natürlich die Karnevalisten der „Blüten“ mittendrin. Angeführt wird der Sommertagszug vom Musikzug „Starkenburg Heppenheim“, dann folgt der Reiterverein mit Kutsche. Natürlich zieht der Brezelträger an der Spitze voran, es folgen der Gemeinderat und natürlich die großen Figuren des Winters und des Sommers. Alle drei wurden überarbeitet und „erleichtert“, so dass sie nun von Menschenkraft leichter zu tragen sind.

Der Zug marschiert wieder um 14 Uhr an der Peterskirche ab und wird etwa eine Stunde später am Marktplatz sein, wo diesmal im unteren Bereich (vor dem Alten Rathaus) der Schneemann (durch die Feuerwehr) geordnet verbrannt wird. Wegen der Bauarbeiten in der Fußgängerzone führt der Sommertagszug ab der „Weinheimer Reiterin“ parallel zur Hauptstraße und biegt am Roten Turm zum Marktplatz ab. Und am „Kriegerdenkmal“ in der Bahnhofstraße wird Moderator Frank Schuhmacher gemeinsam mit Karl Lohrbächer die Zugnummern über Lautsprecher vorstellen.

Wichtige Info´s für den Sommertagszug

  • Aufstellung und Beginn: Der Zug wird um 13.30 Uhr in der Grundelbachstraße zwischen Petersplatz und Dürrestraße aufgestellt. Beginn des Zuges ist 14 Uhr.

    Route des Sommertagszug. Foto: Stadt Weinheim

  • Zugweg: Der Zugweg bewegt sich vom Petersplatz durch die Hauptstraße, Bahnhofstraße, Schulstraße, Luisenstraße. Dann zieht er im Gegenzug auf der Bahnhofstraße an sich selbst vorbei wieder zur Hauptstraße und verläuft nun ab der „Weinheimer Reiterin“ vorm Karlsberg durch die Institutstraße, biegt dann am Notariat in die Rote Turm-Straße ein, geht am Roten Turm vorbei und landet von oben am Marktplatz.
  • Parken: Das Parkhaus Dürreplatz (Weinheim Galerie), der Parkplatz Grundelbachstraße (Lindenplatz), die Tiefgarage Karsbergpassage, die Atrium Garage sowie die Tiefgarage des Werner-Heisenberg-Gymnasiums sind in der Zeit von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Das Parken auf den öffentlichen Parkplätzen ist sonntags in Weinheim kostenlos.
  • Verlorene Kinder: Das DRK richtet wieder im oberen Bereich des Markplatzes eine Stelle ein, an der Eltern ihre Kinder wiedertreffen können.
  • Hotline: Bei unsicherem Wetter können die Teilnehmer am Sonntag zwischen 11 Uhr und 12.30 Uhr unter den Telefonnummern 06201/8 25 91, 8 25 92, 8 25 93 erfahren, ob der Zug stattfindet. Falls dieser ausfällt, wird dies auch auf www.weinheim.de und www.facebook.de/weinheim veröffentlicht.

Sonderfahrt von Bus und Bahn

  • Aus Richtung Rippenweier, Oberflockenbach und Gorxheimertal: um 12.50 Uhr ab Rippenweier, um 12.55 Uhr ab Oberflockenbach und um 13.10 Uhr ab Gorxheim. Zusätzliche Rückfahrmöglichkeiten besteht um 17.35 ab Weinheim Bahnhof, um 17.38 Uhr ab Schlossbergterrasse, um 17.39 Uhr ab Hexenturm. Die genauen Abfahrtzeiten der Sonderbusse können auch der Fahrplantabelle der BRN entnommen werden.
  • Aus Richtung Hemsbach:  um 12.46 Uhr ab Sulzbach West, um 12.53 Uhr ab Hemsbach Mitte, um 12.56 Uhr ab Sulzbach (Es werden alle Haltestellen der Linie 631 angefahren).
  • Aus der Weststadt: um 13.02 Uhr ab Theodor-Heußstraße, um 13.05 Uhr ab Eichenweg, um 13.09 Uhr ab Wormser Straße (Es werden alle Haltestellen der Buslinie 633 angefahren).
  • Für die Stadtteile Hohensachsen, Lützelsachsen und Waid/Ofling wird eine Sonderlinie zum Dürreplatz eingerichtet.
  • Es bestehen folgende Fahrmöglichkeiten: Waid 12.55 Uhr und 13.25 Uhr; Ofling 12.57 Uhr und 13.27 Uhr; Hohensachsen 13 Uhr und 13.30 Uhr; Lützelsachsen 13.05 Uhr 13.35 Uhr. Rückfahrtmöglichkeiten bestehen ab Dürreplatz um 16.20 Uhr.

Die Haltestellen werden in der Reihenfolge Lützelsachsen – Hohensachsen – Ofling – Waid bedient.In allen obengenannten Sonderbussen gelten die günstigen Tarifangebote des VRN. Familien und kleine Gruppen fahren mit dem Ticket 24 plus besonders günstig.”

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