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Sonntag, 10. November 2013

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Eva-Gesine Wagner ließ Sandstein-Skulptur vor Ort entstehen

“Undine mit Herz” erfreut nun Miramar-Besucher

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Die Künstlerin Eva-Gesine Wegner und Miramar-Geschäftsführer Marcus Steinhart präsentierten stolz die neueste Skulptur auf dem Gelände des Freizeitzentrums.

Weinheim, 28. August 2013. (red/aw) Am Vormittag präsentierte das Miramar seinen Gästen und der Presse stolz das neueste Kunstwerk auf dem Gelände des Freizeitbades. Die “Undine am See” entstand in zwei Wochen Handarbeit aus einem naturbelassenem Gelbsandstein und ist nun ein weiteres Anschauungsstück für die Besucher des Saunageländes. Die Bildhauerin Eva-Gesine Wegner arbeitet schon über dreißig Jahre mit Natursteinen und lässt sich stets von Natur und Umgebung bei der Entstehung ihrer Werke beeinflussen. “Ein Risiko, dass sich gelohnt hat”, findet Miramar-Geschäftsführer Marcus Steinhart.

Von Alexandra Weichbrodt

“Euphorisch” und “freudig, wie ein kleines Kind” sei sie bei der Entstehung der “Undine am See” gewesen, erzählt die Bildhauerin Eva-Gesine Wegner . In zwei Wochen erschuf sie ein menschengroße Kunstwerk aus gelbem Sandstein, direkt “hier vor Ort”.

Denn Wegner ist eine Künstlerin, die es liebt, die Eindrücke der Umgebung, der Natur und dem Platz der Skulptur in die Entstehung mit einfließen zu lassen. Was dann am Ende dabei rauskomme, wisse sie vorher nie, so die in Lautertal-Steinbach lebende Wegner. Sie ist Stammgast im Miramar und kam eines Tages auf die Idee, die freie Stelle zwischen Saunen und See mit einer ihrer Skulpturen zu füllen.

Ein Angebot, das Geschäftsführer Marcus Steinhart nicht ausschlug. Dem kunstinteressierten Bäderbetreiber ist es ein persönliches Anliegen, mit seiner schönen Miramaranlage auch eine Plattform und Raum für Kunst aus den Ateliers lokaler Maler und Bildhauer zu schaffen. Gemeinsam suchten Sie den gelben Sandstein in Neustadt in der Pfalz aus. Der Stein wurde auf dem Gelände des Miramars verankert und Eva-Gesine Wegner legte Hand an. Jeden Morgen um 7 Uhr begann sie mit der Arbeit:

Aus Rücksicht auf die Gäste, immerhin ist dies hier eine Ruheoase.

Doch die Gäste störten sich nicht lange am Hämmern der Künstlerin. Sie zeigten viel Interesse und halfen sogar mit Vorschlägen zur Namensfindung, erzählt Wegner. Am Ende entschied sie sich für “Undine am See”.

Wir hatten mehrere Ideen, doch ich fand Undine passend. Sie ist quasi aus dem See entstanden.

Undine war ein mythologischer Wassergeist mit der tiefen Sehnsucht nach einer menschlichen Seele. Viele Geschichten und Erzählungen sind im Laufe der Jahrhunderte um Undine entstanden. Eine weitere kommt nun in Weinheim am Waidsee hinzu.

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Undine war ein mythologischer Wassergeist mit der Sehnsucht nach einer menschlichen Seele. Der passende Name für die entstandene Skulptur am See.

Skulptur mit zwei Gesichtern

Die Skulptur zeigt zwei Gesichter. Das eine blickt in die Ferne, zum Natursee hin gewandt, das andere blickt in Richtung Saunagelände und betrachtet ruhig und gelassen das entspannte Kommen und Gehen der Wellnessfreunde und Saunaliebhaber.

Die Künstlerin ließ sich inspirieren von der Kleiderordnung auf dem Saunagelände: “Undine ist eingehüllt in ein Tuch”, sie präsentiere die Wohlfühl-Atmosphäre des Ortes. Eine Besonderheit hat Undine ebenfalls: Ein Herz. Wegner habe diese Beschaffenheit durch Zufall beim Bearbeiten des Steins entdeckt und freigelegt.

Die Arbeit am Stein war aber auch eine Herausforderung:

Denn der Stein ist zwar sehr hoch, hat aber eine geringe Tiefe. Nun sollte die Gute aber Brüste bekommen, gar nicht so einfach bei einem so schmalen Stein.

Sie schaffte es dennoch, die Skulptur anmutig und weiblich werden zu lassen. Eine Skulptur müsse vor allem eins sein: Von allen Seiten anschaubar. Und das ist sie – finden auch die Gäste und Geschäftsführer Marcus Steinhart. Sandstein sei zwar nicht ewig von der Verwitterung verschont, “wird uns aber alle überleben”, verspricht die Künstlerin.

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“Undine am See” und mit Herz. “So eine Entdeckung macht man nur, wenn man den Stein mit Hand bearbeitet”, erklärt die Bildhauerin Wegner.

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  • Anana Nagorny

    ich muss da hin, – schliesslich hab ich ja noch meine geschenkte 10er – Karte