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Samstag, 31. August 2013

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Gemeinderat einstimmig für eine Bewerbung – Überzeugungsarbeit in der Gastronomie

Weinheim wird zur Fair-Trade-Town

Weinheim, 28. September 2012. (red/pm) Hartmut Sallge und Bettina Trilsbach harrten lange aus. Hallenkonzeption, Breitwiesen, Bürgerentscheid – es war ein kräftezehrender kommunalpolitischer Weg zur Abstimmung in der eigenen Sache.

Information der Stadt Weinheim:

“Hartmut Sallge und Bettina Trilsbach sind die Hauptakteure der Weinheimer Weltläden „Maluma“ in der Weststadt und „Oase“ in Lützelsachsen und gemeinsam mit dem städtischen Pressesprecher Roland Kern Mitglieder einer Steuerungsgruppe, die Weinheim zur „Faire-Trade-Town“ machen will – also zur Stadt, in der fair gehandelte Produkte ihren festen Platz in den Regalen der Geschäfte in den Lokalen und im gesellschaftlichen Leben haben. Es war kurz vor zehn Uhr am Abend, als der Gemeinderat den beiden Vorkämpfern einstimmig Rückendeckung gab. Der offizielle Beschluss im politischen Gremium ist Bestandteil der formalen Bewerbung zur „Faire-Trade-Town“. Die Hürde war nicht hoch, nachdem Sallge und Trilsbach in den letzten Monaten schon reichlich Vor- und Aufklärungsarbeit geleistet hatten.

Die Kommunalpolitiker waren bald auf ihrer Seite; CDU, SPD und GAL sogar so sehr, dass sie das Anliegen mit einem eigenen Antrag unterstützten. Jetzt hat sich Weinheim – wie zum Beispiel zuvor Viernheim, Heppenheim, Bensheim und Heidelberg – aufgemacht auf den Weg zur „Fair-Trade-Town“. Sallge und Trilsbach hatten auch schon mit Info-Ständen bei der Bevölkerung geworben. Diesen Titel wird der Verein „TransFair e.V.“ verleihen – zunächst befristet auf zwei Jahre – wenn weitere Bedingungen erfüllt sind. Unter anderem darf in den Sitzungen des Gemeinderates nur Kaffee aus gerechtem Handel ausgeschenkt werden, mindestens neun Einzelhandelsgeschäfte in der Stadt (was bereits erreicht ist, es sind 13) und fünf Lokale (wozu noch Überzeugungsarbeit erforderlich ist, es sind drei) müssen Fair-Trade-Produkte führen, auch Schulen, Vereine und Kirchen müssen sich – zumindest teilweise – hierzu bekennen. Der offizielle Antrag ist in jedem Fall für nächstes Jahr geplant, bis dahin müssten alle Voraussetzungen erfüllt sein.”

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