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Sonntag, 10. November 2013

150 Jahre Brandschutz

Dauerausstellung in Weinheim Galerie eröffnet

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Großes Aufgebot zur Eröffnung der Ausstellung (v.l.n.r.): Thomas Stonjeck (Centermanager), Max Krull (Feuerwehr Eisleben), Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht, David Kunerth (Festausschuss), Hannes Hartmann (Festausschuss), Wolfgang Metzeltin (Bürgermeisterstellvertreter), Rolf Tilger (stellvertretender Abteilungskommandant Weinheim Abteilung Stadt) und Patrick Müller (Abteilungskommandant Abteilung Stadt).

 

Weinheim, 30. April 2012. (red/jt/pm) Wolfgang Metzeltin eröffnete am Freitagabend im Namen der Stadt Weinheim die Dauerausstellung “150 Jahre Brandschutz”. Bis zum 12. Mai kann die Ausstellung in der Weinheim Galerie besucht werden.

Zum 150-jährigen Bestehen hat die Feuerwehr Weinheim eine Dauerausstellung organisiert. Bis zum 12. Mai gibt es in der Mall und auf der Parkgaragenebene interessante Exponate aus 150 Jahren Brandschutz zu sehen. In der Weinheim Galerie findet man in Vitrinen und als Einzelexponate verteilt alte Spritzen, Helme, Schläuche, Atemschutzmasken und sogar einen Feuerwehr-Oldtimer aus den 50er Jahren.

Bei seiner Eröffnungsrede ging Gesamtkommandant und Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht auf die Geschichte des Brandschutzes in seiner Heimatstadt ein.

Schon in Überlieferungen aus dem siebten Jahrhundert aus der damaligen Siedlung “Winnenheim” wurde auf das Wasser als Garant für Leben und Sicherheit eingegangen. Ein fränkischer Stammesfürst namens Wino erkannte bereits damals die Schutzfunktion des Wassers.

Etwa 1000 Jahre später, im Jahr 1617, wurden wegen Brandgefahr die Strohdächer in der Stadt verboten. Ein Jahr später bekam Weinheim seine erste Feuerlöschordnung, jedoch erst 1776 die erste fahrbare Feuerwehrspritze. Der Nachtwächter schlug zu dieser Zeit den Alarm. Aus 1862 datiert ein Ratsbeschluss zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr – und das war das Geburtsdatum vor 150 Jahren.

Wolfgang Metzeltin, der Stellvertreter des Oberbürgermeisters, gratulierte der Wehr im Namen der Bevölkerung und danke für den “ehrenamtlichen Dienst am Nächsten”.

Weinheim ist eine Stadt, in der sich die Menschen – nachweislich – wohl und sicher fühlen. Dass dies so ist, ist auch ein Verdienst unserer Freiwilligen Feuerwehr mit all ihren Abteilungen und Einheiten.

Für Metzeltin stimmt bei der Weinheimer Feuerwehr alles. Die ehrenamtliche Führung auf professionellem Niveau, die Einstellung und die Einsatzbereitschaft.

Es freue ihn, dass es die Kommune – gerade in den letzten zwei Jahren – geschafft habe, trotz einer nach wie vor schwierigen kommunalen Finanzlage, die Wehr für ihre schwierigen Einsätze angemessen auszustatten.

Metzeltin:

Wohlgemerkt, ein neues Feuerwehrhaus oder auch ein neuer Einsatzwagen werden nicht zum Privatvergnügen oder gar Spaß der Feuerwehrleute angeschafft. Es ist das Handwerkszeug, das gebraucht wird, um Schaden von Leib und Leben der Weinheimer Bürger abzuwenden.

Und dieser Einsatz, so Metzeltin, ist “von unermeßlichem Wert”.

Mit welchen Ausrüstungsgegenständen früher und heute der Kampf gegen das Feuer stattfand, lässt sich in der Weinheim Galerie durch die Ausstellung “live” erleben.

Langjähriger Leiter der Weinheimer Stadtbibliothek geht in Ruhestand

Verabschiedung Herr Pfennigschmidt

Weinheim, 27. April 2012. (red)  Dietmar Pfennigschmidt, der langjährige Leiter der Weinheimer Stadtbibliothek, geht in Pension. In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch wurde Pfennigschmidt, der zuletzt auch Leiter des Kulturamtes war, von Oberbürgermeister Heiner Bernhard mit den besten Wünschen in den Ruhestand verabschiedet.

 Information der Stadt Weinheim:

Vor  39 Jahren, am 1. September 1973, hatte Pfennigschmidt als junger Diplombibliothekar bei der Stadt Weinheim angefangen. Damals war die Stadtbibliothek noch in den beengten Räumen im Bürgerpark untergebracht. Erst mit der Umgestaltung des ehemaligen Disterwegschulgebäudes gelang in der „Ära Pfennigschmidt“ die Einrichtung  einer modernen Stadtbibliothek. Der OB bescheinigte: „Dietmar Pfennigschmidt führte mit fachlicher Kompetenz und Geschick das Team der Stadtbücherei.“  1997 war er vom Gemeinderat als Amtsleiter der Stadtbibliothek gewählt worden.

In die Stadtbibliothek und deren Aufgaben habe Dieter Pfennigschmidt viel Herzblut gesteckt, bescheinigte der Rathauschef. Er führte sie auch mit Erfolg, was sich immer wieder mit ständig verbesserten Rängen im Bibliotheksindex niederschlug.

Immer wiederkehrende Höhepunkte für den Literaturexperten Pfennigschmidt  seien die Verleihungen des Peter Härtling Preises gewesen. Bernhard: „Hierbei sorgte er nicht nur für die immer reibungslosen, organisatorischen Abläufe. Seine Mitgliedschaft in der Preis-Jury und die Kontakte zum Beltz-Verlag, zu den Preisträger/innen, aber nicht zuletzt auch zu Peter Härtling waren ihm berufliche und menschliche Bereicherung. Und mir selbst war die Zusammenarbeit mit Ihnen, Herr Pfennigschmidt, ein intelektueller Genuss.“

Dokumentation: Rede des Oberbürgermeisters Heiner Bernhard zur Verabschiedung

“Meine sehr verehrten Damen und Herren des Gemeinderats,

wie Sie wissen trat der Leiter des erst vor einem Jahr neu geschaffenen Kulturamtes Anfang März in die Ruhephase der Altersteilzeit ein. Ich möchte daher die heutige Sitzung zum Anlass nehmen, um Sie, lieber Herr Pfennigschmidt, in den Ruhestand zu verabschieden.

Es ist rund 39 Jahre her, genauer gesagt, am 01. September 1973, dass Dietmar Pfennigschmidt nach Abschluss seiner Ausbildung zum Diplombibliothekar in den Dienst der Stadt Weinheim trat. Damals war die Stadtbibliothek noch in den beengten Räumen im Bürgerpark untergebracht. Ich kann mich an diese Zeit noch gut als Bibliotheksnutzer erinnern.

Der Neue fand also relativ bescheidene Arbeitsbedingungen vor. Zunächst stand er viele Jahre Herrn Jahrsetz zur Seite und später war er die rechte Hand von Frau Seume. Beide gemeinsam trieben die Umgestaltung des ehemaligen Disterwegschulgebäudes in eine moderne Bibliothek voran. In der Bonhoefferschule wurde die Einrichtung einer kombinierten
öffentlichen und Schulbibliothek initiiert.

Dabei konnten Sie, lieber Herr Pfennigschmidt, die Räume mitgestalten und Ihre Ideen mit einbringen. Sie legten mit der Leiterin die Mediengestaltung fest und setzten die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse um. Daneben sorgten Sie zusammen mit dem übrigen Bibliotheksteam dafür, dass Frau Seume die Freiräume hatte, um die von ihr im Kulturbereich übernommenen Aufgaben umsetzen zu können.

Dietmar Pfennigschmidt führte mit fachlicher Kompetenz und Geschick das Team der Stadtbücherei und so war es eine logische Folge, dass ihm die Bibliotheksleitung übertragen wurde, als Frau Seume in den Ruhestand trat. Zuerst als Abteilungsleiter im Amt für Schule, Kultur und Sport und ab 1997 als vom Gemeinderat gewählter Amtsleiter der Stadtbibliothek bestimmte er seither die Geschicke dieser Einrichtung.

Er sorgte in der Folge für Innovationen und war konzentriert und zielgerichtet darauf aus, den Medienbestand den heutigen Ansprüchen anzupassen. Daneben war Herr Pfennigschmidt immer bereit, und das möchte ich als Besonderheit erwähnen, sozial Schwächere, psychisch Kranke oder Behinderte in der Stadtbibliothek zu integrieren und sie an die tägliche Arbeitsbelastung heranzuführen. Dies bedurfte eines besonderen Engagements, das nicht alltäglich ist.

In die Stadtbibliothek und ihre Aufgaben steckte Dieter Pfennigschmidt viel Herzblut und so fiel es ihm nicht leicht, die Schließung der Zweigstelle in der Bonhoefferschule hinzunehmen.

Schließlich hatte er sie mit aufgebaut und war mit Recht stolz auf die eigentlich seltene Kombination aus öffentlicher und schulischer Bibliothek. Dennoch beugte er sich dem Diktat der finanziellen Gegebenheiten und konzentrierte sich nun stärker auf die HauptstellIe der Bibliothek. Er führte sie weiterhin mit Erfolg, was sich immer wieder mit ständig verbesserten Rängen im Bibliotheksindex niederschlug.

Immer wiederkehrende Höhepunkte für den Literaturexperten Pfennigschmidt, waren die Verleihungen des Peter Härtling Preises. Hierbei sorgte er nicht nur für die immer reibungslosen, organisatorischen Abläufe.

Seine Mitgliedschaft in der Preis-Jury und die Kontakte zum Beltz-Verlag, zu den Preisträger/innen, aber nicht zuletzt auch zu Peter Härtling waren ihm berufliche und menschliche Bereicherung. Und mir selbst war die Zusammenarbeit mit Ihnen, Herr Pfennigschmidt, beim Reden schreiben für diesen Anlass ein intelektueller Genuss.

Anfang 2011 wurde Ihre Leitungsfunktion, lieber Herr Pfennigschmidt, nochmals erweitert und Ihnen der Kulturbereich zusätzlich übertragen.

Sie brachten sich, obwohl Sie wussten, dass Sie zum März 2012 in die Ruhephase der Alterteilzeit eintreten, mit großem Engagement in die neue Aufgabe ein.

Nun sind Sie bereits mehr als einen Monat im Vorruhestand. Doch ich denke, es ist noch nicht zu spät, um Sie nun offiziell zu verabschieden.

Haben Sie herzlichen Dank für Ihre 39-jährige überaus qualifizierte Mitarbeit. Ich habe in Ihnen einen stets verlässlichen Partner gefunden, auf dessen Rat ich gerne gehört habe.

Ich weiß, Sie werden Ihren Ruhestand gewinnbringend für sich und Ihre Frau nutzen, sei es bei weiteren Reisen nach Südafrika und Namibia oder bei Auftritten als Schauspieler bei Theateraufführungen. Dort können Sie auch weiterhin mit Ihrem trockenen, geschliffenen Humor glänzen.

Nochmals herzlichen Dank für Ihre wertvolle Mitarbeit und alles Gute für den nun kommenden Lebensabschnitt.

Als kleines Dankeschön darf ich Ihnen ein Bild vom Torbogen des Schlosses überreichen. Ich denke, Sie werden in Ihrem Heim einen geeigneten Platz finden, an dem die Erinnerung an die vielen Jahre bei der Stadt Weinheim wach gehalten wird.”

Nächstes Treffen am 12. Mai

Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“ priorisiert sechs Szenarien

Weinheim, 25. April 2012. (red/pm) Die Konzeptgruppe “Schulentwicklung Weststadt” hat aus sechzehn möglichen Szenarien sechs priorisiert. Diese sechs Szenarien sollen nun beim nächsten “World Café” mit einer möglichst großen Zahl an Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden. Das „World Café“ findet am Samstag, 12. Mai von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus statt.

Information der Stadt Weinheim:

“Die Schulentwicklung Weststadt nimmt nun konkretere Formen an.

In einem weiteren Treffen der Konzeptgruppe im Verlauf des Moderationsprozesses wurden jetzt von 16 möglichen Szenarien sechs priorisiert. Daraus geht hervor, wie die Schullandschaft in der Weststadt künftig aussehen könnte.

Die „Konzeptgruppe“, die aus einem ersten „World Café“ Ende letzten Jahres hervorgegangen ist, setzt sich überwiegend aus den Vertretern der betroffenen Schulen, Elternvertretern, der Gemeinderatsfraktionen und Schulleitungen zusammen.

„Mit diesen sechs Szenarien wird die Konzept-Gruppe nun in die breite Diskussion mit der Bevölkerung eintreten“, erläuterte Marc Pfeiffer, Moderator des partizipativen Schulentwicklungsprozess das Votum aus der Konzeptgruppe.

Die Möglichkeit zur Diskussion besteht beim nächsten World Café. Dieses öffentliche Forum wird am Samstag, 12. Mai im Rolf-Engelbrecht-Haus stattfinden. Pfeiffer, die Vertreter der Rathaus-Fachämter und die Akteure der Konzeptgruppe wünschen sich dabei eine rege Beteiligung aus der Bevölkerung.

Das „World Café“ wird an einem Samstag von 10 Uhr bis 14 Uhr angeboten werden; es können sich auch Personen anmelden (s. „Info“), die bislang im Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“ noch nicht aktiv waren.

Bis zum nächsten Treffen der „Konzeptgruppe“ sollen die in die engere Wahl gekommenen Szenarien mit ersten Kostenschätzungen hinterlegt werden, sicherten die Vertreter der Stadtverwaltung zu.

Wie lauten die Vorschläge der „Konzeptgruppe“? Am deutlichsten kristallisierte sich das Szenario heraus, bei dem es auch künftig in der Weststadt zwei Grundschulgebäude geben soll.

Ein Neubau (anstelle der heutigen Albert-Schweitzer-Schule) in Kombination mit einem neuen oder umfassend sanierten Rolf-Engelbrecht-Haus als Schul- und Kulturzentrum mit der Johann-Sebastian-Bach-Förderschule. Hohe Zustimmung fand dieses Szenario auch ohne Anbindung der Johann-Sebastian-Bach-Schule.

Nach wie vor halten die Mitglieder der Konzept-Gruppe die Förderschule für eine sehr gute Ergänzung innerhalb der Schullandschaft Weinheims; Der Dietrich-Bonhoeffer-Schulverbund wäre dann nach wie vor der zweite Grundschulstandort.

Denkbar wäre aber auch die Variante eines einzigen Grundschulgebäudes für alle Grundschüler der Weststadt in Kombination mit dem Rolf-Engelbrecht-Haus.

Was die Werkrealschulen angeht, hält die Konzeptgruppe künftig eine Werkrealschule am Standort der DBS für sinnvoll und ausreichend.

Eine weitere Variante, nach der zusätzlich die Karrillon-Schule weiter bestehen bleibt, dort frei werdende Räume aber eine andere Verwendung finden, wurde nicht verworfen, fand aber in der „Konzeptgruppe“ keine breite Mehrheit. So soll auch dieses Szenario im „World Café“ nochmal auf den Tisch.

Vor dem neuerlichen „Konzepttreffen“ hatten die Vertreter der betroffenen Weststadt-Schulen alle vorher als möglich erachteten Varianten in ihren Gremien diskutiert und in SWOT-Analysen die Stärken und Schwächen der Szenarien analysiert.

Nach dem „World Café“ am 12. Mai und im Vorfeld der Gemeinderatsentscheidung werden die ausgewählten Szenarien nun weiter konkretisiert. Eine Gemeinderatsentscheidung ist für Herbst vorgesehen.

Info:

„World Café“ im Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“ am Samstag, 12. Mai, 10 Uhr bis circa 14 Uhr, im Rolf-Engelbrecht-Haus.

Auch neue Teilnehmer sind herzlich eingeladen.

Anmeldungen sind bis zum 5. Mai per E-Mail: [email protected] oder [email protected], Fax: 06201-82 516.

Der Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“ wird sich auch im Rahmen des Weststadtfestes am Samstag, 16. Juni der Öffentlichkeit vorstellen.”

Ein Blick über den Minarettrand

„Interkultureller und interreligiöser Dialogkreis Weinheim“ besuchte die Mannheimer Moschee

Ausflug zur Mannheimer Moschee.

 

Weinheim/Mannheim, 24. April 2012. (red/pm) Weinheim schaut in Sachen Integration und interreligiösen Austausch nach Mannheim: Positive Erfahrungen rund um die dortige Yavuz-Sulta-Moschee sollen Anregungen für das Miteinander in Weinheim bringen.

Anm. d. Red.: Der verantwortliche Redaktionsleiter des Weinheimblog.de, Hardy Prothmann, hatte bereits 1995 über die Mannheimer Moschee und ihre Entstehung für DIE ZEIT berichtet: “Richtung Mekka”. Den Text können Sie hier nachlesen.

Information der Stadt Weinheim:

“Sie ist beeindruckend, fast wirkt sie wie ein Märchen aus Tausend und einer Nacht: Die große Mannheimer Moschee im Stadtteil Jungbusch, sie fasst bis zu 2500 Menschen.

Ihr Bau Mitte der 90er Jahre, die Vorgeschichte und die Stellung des islamischen Gotteshauses in der Quadratestadt, das ist auch im Nachhinein ein spannendes Kapitel Integration.

Von der Mannheimer Moschee lernen – heißt daher Integration lernen. Unter diesem Motto stand jetzt ein Besuch des „Interkulturellen und interreligiösen Dialogkreis Weinheim“.

Dieser Arbeitskreis trifft sich regelmäßig, meistens in der Weinheimer Mevlana Moschee, um die jeweils andere Religion verstehen zu lernen und Themen der Integration zu besprechen. Der Arbeitskreis ist vor zwei Jahren aus der „Minarettkommission“ entstanden.

Er besteht aus etwa zwei Dutzend Teilnehmern; Sprecher ist der frühere Mannheimer Ausländerbeauftragte Helmut Schmitt, der in Gorxheimertal wohnt. Ansprechpartnerin bei der Stadtverwaltung ist Ute Schleh im Amt für Jugend und Soziales.

Der Arbeitskreis unternimmt auch immer wieder Exkursionen, so wie jetzt in den Mannheimer Jungbusch. Das war naheliegend, nicht nur weil die Yavuz-Sultan-Moschee der Quadratestadt eine der größten in ganz Deutschland ist – sie war Jahre lang sogar die größte. Ihr Standort direkt neben der Liebfrauenkirche ist auffällig, und dieses städtebauliche Ensemble ist ein Sinnbild für Integration und interreligiöse Dialogbereitschaft.

Dazu erfuhren die Teilnehmer, allen voran Mehmet Mert, der Vorsitzende des Weinheimer Moscheevereins, und seine Frau Hatice, dass es Helmut Schmitt selbst war, der in seiner Zeit als Mannheimer Ausländerbeauftragter zu den „geistigen Architekten“ der Moschee gehörten. Schmitt und Talat Kamran von der Mannheimer Moscheegemeinde erinnerten gemeinsam an die Vor- und Entstehungsgeschichte des Gotteshauses.

1972 hatte sich in Mannheim ein Islamischer Bund gegründet, ab Mitte der 80er Jahre wurde ein Moscheebau diskutiert. 1989 bildete sich auf Anregung von Helmut Schmitt ein interkultureller Gesprächskreis, der den Moscheebau vorbereitete. Die Stadt Mannheim hatte seinerzeit sogar ein Informations- und Begegnungsbüro eingerichtet.

Heute, siebzehn Jahre nach der Eröffnung der Jungbusch-Moschee. weiß man, dass es eine Erfolgsgeschichte geworden ist. Kamran berichtete den Weinheimer Besuchern, dass seit 1995 mehr als 300 000 Menschen die Moschee besucht haben – darunter zahlreiche Schulklassen und andere Jugendgruppen.

„Wir sind Gotteshaus und Kommunikationszentrum“, berichtete er. So habe man es geschafft, in der Bevölkerung kein Fremdkörper zu sein sondern mittendrin und respektiert. Kamran:

Wir verstehen uns als Brücke zwischen den Menschen und den Religionen.

Interessant war auch das Zusammentreffen mit den beiden Regisseurinnen Nina Gühlstorff und Dorothea Schroeder vom Nationaltheater Mannheim.

Die beiden Bühnenkünstlerinnen bereiten gerade ein „dokumentarisches Theaterprojekt” mit dem Titel „Koranschule” vor, das die Entstehung der Moschee in Mannheim und die dadurch gewachsene Integration beleuchtet. Premiere ist am 5. Mai.

Info:

Wer sich für den „Interkulturellen und interreligiösen Dialogkreis“ interessiert, kann sich gerne mit Ute Schleh (Amt für Jugend und Soziales) in Verbindung setzen, unter 06201-82 376 oder per Mail: [email protected]

Nachwuchs gesucht:

Wieder ein “Schnupperkurs” bei der DRK Rettungshundestaffel Mannheim in Ladenburg

Der beste Freund des Menschen wird auch häufig zum Retter in der Not. Bild: DRK Rettungshundestaffel Mannheim

 

Weinheim/Ladenburg/Rhein-Neckar, 24. April 2012. (red/pm) Die DRK Rettungshundestaffel Mannheim veranstaltet am 09. Mai 2012 wieder einen “Schnupperkurs”. Dabei möchte die Rettungshundestaffel neue Kolleginnen und Kollegen gewinnen – Zweibeiner genauso wie Vierbeiner.

Information der DRK Rettungshundestaffel Mannheim:

“Dank ihres hervorragenden Geruchsinnes sind Hunde in der Lage, in relativ kurzer Zeit auch unübersichtliches und unwegsames Gelände nach menschlicher Witterung abzusuchen.

Diese Fähigkeit nutzen wir, um mit unseren Hunden nach vermissten Personen in Notsituationen zu suchen und diese zu retten. Unsere Arbeit basiert vollständig auf ehrenamtlichem Engagement und ist im Einsatzfall kostenlos.

Für diese wichtige ehrenamtliche Tätigkeit möchten wir gerne neue Kolleginnen und Kollegen gewinnen. Deshalb veranstalten wir für Interessierte mit und ohne Hund regelmäßig Schnupperkurse. Der Nächste beginnt am Mittwoch, dem 09. Mai 2012.

Der Kurs beinhaltet fünf Einheiten. Zu Beginn findet eine kurze Präsentation über die Rettungshundearbeit statt. Hier bekommt man einen umfassenden Überblick über die Ausbildung von Rettungshunden und dessen Führer.

Im Anschluss daran beginnt dann gleich für Interessierte der praktische Teil, der dann an den kommenden 3 Mittwochen fortgesetzt wird. Zusätzlich steht dann noch für die angehenden Hundeführer ein sonntägliches „Waldtraining“ auf dem Programm.

Wer Interesse hat, ist herzlich willkommen. Natürlich auch „Nichthundebesitzer“ sind eingeladen.

Der Hund sollte von mittlerer Größe und nicht älter als drei Jahre sein, und in guter gesundheitlicher Verfassung. Es spielt keine Rolle, ob es sich um einen Mischling oder Rassehund handelt. Menschenfreundlichkeit und gute Verträglichkeit mit Artgenossen werden vorausgesetzt.

Wir hoffen, Sie zu unserem Kurs begrüßen zu dürfen. Er findet um 17:00 h in Räumen des VdH Ladenburg statt.

Anmeldung (erforderlich!) und weitere Informationen:

www.rettungshunde-weinheim.de oder Tel.: 0170-20 17 17 6 bei Frau Sabine Müller”

Versteigerung am Bauhof

Fundsachen unterm Hammer

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Rund 150 Interessierte fanden sich zur Versteigerung von Fahrrädern und Kleidung auf dem Bauhofsgelände ein.

 

Weinheim, 23. April 2012. (red/jt/pm) Rund 150 Teilnehmer kamen am Freitag zur Versteigerung von Fundsachen des Ordnungsamts Weinheim. Am Bauhof wurden neben Fahrrädern auch Kleidung, Uhren und Technikgeräte versteigert, die sich über das letzte halbe Jahr angesammelt hatten.

Auf dem Gelände des städtischen Bauhofs hatten sich rund 150 Personen versammelt. Für einen “Appel und ein Ei” gab es knapp 50 Mountainbikes, Kinder- und Damenfahrräder sowie Rennräder zu ersteigern. Eine große Zahl davon war erstaunlich gut erhalten.

Neben den Fahrrädern gab es auch Mäntel und Jacken, Schmuck, Uhren, Sonnenbrillen, Computerspiele, Taschen, kleinere Technikgeräte, Kleidungsstücke, Reisekoffer, Regenschirme und Geldbörsen – allerdings geleert. Ganze Säcke davon stapelten sich hinter dem Auktionstisch.

Vor allem die Menge an neuwertiger Bekleidung hat nach Auskunft von Roland Kern, Pressesprecher der Stadt Weinheim, zugenommen. In der Weinheim Galerie würden häufig frisch getätigte Einkäufe vergessen. Und so kommen die ungetragenen Kleidungsstücke dann in die Versteigerung.

Für Schnäppchenjäger eine interessante Gelegenheit und eine spannende, wenn mehrere um ein Fundstück bieten.

„Ideell und materiell erhalten“

Stadt Weinheim und Corpsstudenten schließen neuen Nutzungsvertrag für die Wachenburg ab

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Bei der Vertragsunterzeichnung: Stephanie Lang, Stadt Weinheim (Amt für Immobilienwirtschaft), OB Heiner Bernhard sowie Horst Eversz und Dr. Marcel Hattendorf von den Studentenvereinigungen (vlnr.). Bild: Stadt Weinheim.

 

Weinheim, 23. April 2012. (red/pm) Die Weinheimer Studentenverbände WVC und WVAC haben mit der Stadt Weinheim einen neuen Vertrag über die Pachtverhältnisse der Wachenburg geschlossen. Der neue Vertrag ersetzt eine nicht mehr zeitgemäße Regelung aus dem Jahre 1955. Durch den neuen Vertrag können die Studentenverbände als Besitzer der Burg ab jetzt auch kommunale Zuschüsse für größere Investitionsmaßnahmen beantragen.

Information der Stadt Weinheim:

Die Wachenburg mit ihrem Umfeld soll ein lebendiges Kulturerbe und Sinnbild für demokratische Prinzipien, Toleranz und Freundschaft sein.Die Stadt Weinheim und der WVAC sehen sich in der Pflicht, die Wachenburg ideell und materiell am Leben zu erhalten.

“So steht es in der Präambel eines neuen Vertrages, den die Stadt Weinheim jetzt mit den Weinheimer Corpsstudenten der Verbände WVC und WVAC abgeschlossen hat.

Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard und Frank Eversz als Vertreter der Studenten unterzeichneten den Vertrag am Rande des traditionsreichen „Burgfrühschoppens“ auf der Wachenburg.

Der Vertrag ersetzt einen nicht mehr zeitgemäßen Vorgänger, der aus dem Jahr 1955 stammte. Neu geregelt sind nun zum Beispiel die Pachtverhältnisse der Burg, die vor rund 100 Jahren von den Studenten erbaut worden ist und sich in deren Besitz befindet.

Im Sommer – nach der Jahrestagung der Verbände im Mai – wird der Gastronomiebetrieb vorübergehend geschlossen und saniert. Mit einem neuen Pächter soll die Burggaststätte mit Biergarten im Burghof und dem Palas-Gebäude für Feierlichkeiten und Gesellschaften neu eröffnet werden. Die Studenten werden dann komplett Verpächter sein.

Beide Vertragspartner versicherten sich gegenseitig, die Burg wieder zu einer prägenden gastronomischen Einrichtung der Stadt zu entwickeln.

In der Präambel heißt es weiter:

Beide Parteien sind sich darin einig, dass die Wachenburg als Kulturdenkmal der Weinheimer Corpsstudenten und der Stadt Weinheim schützenswert ist und eine gemeinsame Pflege und Nutzung von beiden Seiten gewünscht ist. Ziel muss es sein, dass die Burg als lebendiges Kulturgut der Studenten auch Mittelpunkt für die Stadt Weinheim, ihrer Bürgerinnen und Bürger, sowie Besucher ist und durch öffentliche Veranstaltungen genutzt wird.

Oberbürgermeister Heiner Bernhard bekräftigte:

Heute ist ein wichtiger Tag für das Verhältnis zwischen der Stadt Weinheim und den Weinheimer Studenten im WSC und WVAC.

Dass es die erste Änderung des Vertrags seit 1955 ist, beweise zwei Entwicklungen.

Erstens: Die Zusammenarbeit auf Grundlage dieses Kontrakts habe lange gut funktioniert und beide Seiten haben sich als verlässliche Partner erwiesen – sonst halte kein Vertrag so lange.

Und zweitens: Es habe wichtige Gründe gegeben, diesen Vertrag nach dieser langen Zeit anzupassen – sonst hätte man es nicht getan.

Der OB bekannte, er habe sich sehr gefreut, als Dr. Christoph Esser als Vertreter der Studenten neulich versprach, die Wachenburg noch mehr als bislang in das Marketingkonzept der Stadt Weinheim einzubinden. Bernhard:

Das wird, ich bin mir sicher, eine Win-Win-Situation. Für die Gäste der Burg, vor allem für die Gesellschaften und Feierlichkeiten, gibt es dann ein Angebot aus einer Hand – das ist dann professionell.

Die gastronomische und damit unternehmerische Verantwortung liege bei den Studenten in guten Händen.

Der Vertrag regelt unter anderem auch, dass sich die Stadt künftig mit bis zu 25 000 Euro im Jahr an den Unterhaltungskosten der Burg beteiligt und dass der WVAC für größere Investitionsmaßnahmen kommunale Zuschüsse beantragen kann. Die Wachenburg feiert im nächsten Jahr Jubiläum; im Jahr 1913 – vor 100 Jahren – waren die Bauarbeiten abgeschlossen.”

Nur 200m vom gestrigen Brandort entfernt

Gartenhütte brennt komplett aus

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Nur einen Tag nach dem Brand einer Gartenhütte geht 200m Luftlinie entfernt eine weitere Hütte in Flammen auf.

 

Weinheim, 20. April 2012. (red/jt) Heute gegen 15:35 Uhr wurde die Feuerwehr Weinheim zu einem Hüttenbrand im Bereich Hirschkopf beim alten Blütenweg gerufen. Nur einen Tag zuvor hatte knapp 200 Meter Luftlinie entfernt schon eine Hütte gebrannt.

Auf Grund der Aussage, der Brand befände sich am Blütenweg wurde zunächst die Wehr aus Hohensachsen verständigt. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass damit der frühere Blütenweg im Bereich Hirschkopf gemeint war. Die ebenfalls verständigte Abteilung Stadt leitete die Hohensachsener Wehr entsprechend um.

Mit zwei Kleinlöschfahrzeugen und einem Pritschenwagen fuhr man zur Brandstelle. Ebenso wie beim gestrigen Brand machten die beengten Verhältnisse den 30 Feuerwehrmännern zu schaffen. Besonders schwierig wurde es für die hinzu gerufenen Tanklöschfahrzeuge.

Ebenso wie gestern musste auch heute der genaue Brandort zunächst gesucht werden. Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Gartenlaube bereits abgebrannt. Rund 100 Quadratmeter um die Hütte waren durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen worden. Nach Auskunft der Feuerwehr waren die umliegenden Bäume bis zu zehn Meter hoch verkohlt.

Die Einsatzkräfte waren gut zwei Stunden damit beschäftigt, die Glut abzulöschen und eine weitere Ausbreitung des Brands zu verhindern.

Ebenso wie bei dem gestrigen Brand ist auch die heutige Brandursache bislang unklar. Die räumliche Nähe sowie die annähernd gleiche Uhrzeit der beiden Brände lässt jedoch Raum für Spekulationen. Die Polizei Weinheim hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

 

Ausschuss für Technik und Umwelt

Neues Rückhaltebecken am Hammerweg

Weinheim, 20. April 2012. (red/pm) Ein neues Regenrückhaltebecken im Stadtteil Waid wurde gestern im Ausschuss für Technik und Umwelt genehmigt. Für die Planung entstehen Kosten in Höhe von 190.000 Euro.

Information der Stadt Weinheim:

“Weinheims Südwesten bekommt eine sicherere Abwassersituation – auch wenn im nächsten Jahr Zug um Zug das Neubaugebiet „Lützelsachsen Ebene“ bevölkert wird.

Der Gemeinderats-Ausschuss für Technik und Umwelt genehmigte jetzt die Planung für ein neues Regenrückhaltebecken am Hammerweg im Stadtteil Waid.

Das Becken soll unterirdisch in der Nähe des künftigen S-Bahn-Haltepunktes Lützelsachsen liegen. Es steht in einer Verbindung mit einem weiteren offenen Regenüberlaufbecken südlich der
Schrebergärten und dem Ausbau eines bestehenden Pumpwerkes mit Regenüberlaufbecken.

Die Objektplanung kostet rund 190 000 Euro.”

Ausschuss für Technik und Umwelt

Omnibusbahnhof ZOB nimmt jetzt Fahrt auf

Weinheim, 20. April 2012. (red/pm) Der Dürreplatz vor der Weinheim Galerie wird neu gestaltet. Für rund 70.000 Euro werden nun die ersten Gebäude, Verkehrsanlagen, Informationssysteme und Bussteigdächer für den neuen Zentralen Omnibusbahnhof geplant.

Information der Stadt Weinheim:

“Im Jahr 2013 wird der Öffentliche Personennahverkehr in Weinheim neu geordnet, Busse und Bahnen werden besser miteinander vernetzt – der Dürreplatz an der Weinheim Galerie wird neu gestaltet.

Erste Stufe hierzu, ist der Bau eines neuen Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) am Hauptbahnhof.

Und auf diesem Weg nimmt die Stadt jetzt Fahrt auf, wie auch Oberbürgermeister Heiner Bernhard im Gemeinderatsschuss für Technik und Umwelt bestätigte.

Nach zunächst langwierigen Verhandlungen mit der Deutschen Bahn sei man jetzt auf einem guten Weg, so der OB. Die Weichen stellte jetzt das Gremium, in dem er erste Planungsleistungen an ein Fachingenieurbüro vergab.

Für rund 70 000 Euro können nun Gebäude, Verkehrsanlagen, Informationssysteme und Bussteigdächer geplant werden.”

Ausschuss für Technik und Umwelt

Plan gegen den Lärm

Weinheim, 20. April 2012. (red/pm) Der von der Stadt und dem Ausschuss für Technik und Umwelt geplante “Lärmaktionsplan” soll der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Stadt möchte die Hauptlärmquellen analysieren und durch entsprechende Maßnahmen den ständig steigenden Lärmpegel wieder absenken.

Information der Stadt Weinheim:

“Die Stadt Weinheim will organisiert und unter Beachtung möglichst exakter Daten gegen steigende Lärmbelästigung in der Stadt vorgehen.

Der Gemeinderats-Ausschuss für Technik und Umwelt hat jetzt einen weiteren Schritt zu einem so genannten „Lärmaktionsplans“ beschlossen. Der Plan soll nun in der Öffentlichkeit breit diskutiert werden. Oberbürgermeister Heiner Bernhard warnte davor, zu große Erwartungen in den Plan zu setzen.

Die Stadt könne den Zustand analysieren, habe aber bei den Hauptlärmquellen – zum Beispiel der Bahn, den Bundesstraßen und Autobahnen – keine Handhabe einzugreifen.

Auch wenn Missstände festgestellt werden, könne die Stadt die verantwortlichen Behörden und Unternehmen nicht zur Behebung zwingen. Im Gremium herrschte Verärgerung über das Verhalten der Deutschen Bahn, die im Planverfahren ihre Emissionsdaten zurückhält.

Allerdings zeigt der „Lärmaktionsplan“ auch im aktuellen Stand eine Reihe von Ansätzen auf, die von der Stadt beeinflusst werden können, zum Beispiel eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf den Einfallsstraßen. Um solche Maßnahmen wird es unter anderem im weiteren Verfahren gehen.”

Ausschuss für Technik und Umwelt

Mobilfunkkonzept hat sich bewährt

Weinheim, 20. April 2012 (red/pm) Bei der Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt war auch das Mobilfunkkonzept der Stadt ein Thema. Laut Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner habe man mit dem Konzept gegenüber den Mobilfunkbetreibern eine bessere Verhandlungsposition.

Information der Stadt Weinheim:

“Seit fünf Jahren steuert die Stadt Weinheim den Bau von Mobilfunkmasten im Stadtgebiet mit einem eigenen Mobilfunkkonzept.

Im Gemeinderats-Ausschuss für Technik und Umwelt bezeichnete Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner das Konzept als erfolgreich. „Es hat sich bewährt“, erklärte Fetzner, der seinerzeit das Konzept entwickeln ließ.

Das Mobilfunkkonzept sei ein gutes Instrument zur Kommunikation mit den Mobilfunkbetreibern, argumentierte er. Es weist so genannte Vorzugsstandorte, Prüfstandorte und Meidestandorte aus, die verhindern sollen, dass Handymasten inmitten der Wohnbebauung oder in der Nähe von sensiblen Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten gebaut werden.

Auch wenn das Konzept keine rechtliche Vorgabe sei, so verbessere es doch die Position der Stadt in Verhandlungen mit dem Betreiber. In den letzten fünf Jahren konnte die Stadt mit Hilfe des Konzepts bei 13 Anfragen fünf Mal den Antragsteller davon überzeugen, die Planung zu ändern.

Acht Mal seien, so Fetzner, „im Dialog verträgliche Standorte gefunden worden“.”

Die Energiewende selbst vorantreiben

Großes Interesse an Bürgersolaranlage

Weinheim, 18. April 2012. (red/pm) Die geplante Bürgersolaranlage auf der Keltensteinhalle soll noch diesen Monat montiert und in Betrieb genommen werden. Bis zum 30. April können die Bürger von Rippenweier als einzige Genossenschaftsanteile erwerben, danach haben eine Woche lang sämtliche Bürger Weinheims ein “Vorkaufsrecht”. Mit der Bürgersolaranlage will man den Bürgern die Möglichkeit geben, selbst Anteil an der Energiewende zu haben.

Information der Stadt Weinheim:

“Die Sonne scheint für Rippenweier:

Die neue Bürgersolaranlage auf dem Dach der Keltensteinhalle im Weinheimer Ortsteil wird immer konkreter. Rund 40 interessierte Bürger kamen jetzt zu einer Veranstaltung der Stadt Weinheim und der Energiegenossenschaft Hohe Waid, um sich Informationen aus erster Hand zu beschaffen.

Klar ist: Die alte Einspeisevergütung für Solarstrom in Höhe von 0,24 Euro/kWh ist dank der frühzeitigen „kaufmännischen Inbetriebnahme“ für die nächsten 20 Jahre gesichert, egal wie die von der Bundesregierung geplante Reform aussehen wird.

Noch in diesem Monat soll die Anlage montiert und dann auch „technisch“ in Betrieb genommen werden. Obwohl es der EG Hohe Waid nicht nur um Rendite geht, das bekräftigte Vorstand Dr. Matthias Schütze.

Im ersten Jahr könne die Genossenschaft aber eine „schwarze Null“ schreiben, mittelfristig seien Renditen für die Genossenschaftsmitglieder „mit einer Drei vorm Komma“ realistisch.

Die eigentliche Intension sei aber, den Bürgern selbst einen Anteil an der Energiewende in Deutschland in die eigenen Hände zu geben.

Bis zum 30. April haben zunächst exklusiv die Bürger Rippenweiers die Möglichkeit, Genossenschaftsanteile zu erwerben. Da die EG immer nur so viele Anteile ausgibt, wie zur Finanzierung des nächsten Projektes benötigt werden, stehen aktuell 152 Anteile à 500 Euro zur Verfügung.

Zunächst werde jeder Rippenweierer, der einen Antrag stellt, einen Genossenschaftsanteil erhalten, um möglichst viele Bürger mit ins Boot zu nehmen. Je nach Verfügbarkeit könnten dann aber auch weitere Anteile gekauft werden.

Sind nach dem 30. April noch nicht alle Anteile vergeben, hätten alle Weinheimer eine Woche lang quasi ein „Vorkaufsrecht“.

Danach ist das Projekt offen für alle Interessenten aus der Region. Die Keltensteinhalle ist nach dem Hilfeleistungs-Zentrum in Hirschberg das zweite Projekt der EG Hohe Waid, die ihren Sitz in Hirschberg und Weinheim hat.

Beim Projekt Keltensteinhalle handelt es sich um eine Photovoltaik-Anlage mit einer Maximalleistung von 39,1 kWp. Erwartet wird damit ein Jahresertrag von rund 34 000 Kilowattstunden. Dies entspricht einer jährlichen Einsparung von 30 Tonnen CO2.

Partner bei der Errichtung der Anlage ist die Firma Sun Peak aus Hemsbach. Vor wenigen Wochen hatte die EG einen Gestattungsvertrag mit der Stadt Weinheim für die Nutzung des Daches abgeschlossen.

INFO:

Genossenschaftsanteile für die Bürgersolaranlage in Rippenweier können bis 30. April (12 Uhr) gezeichnet werden, für Bürger aus der ganzen Stadt kann die Frist dann bis 7. Mai (12 Uhr) verlängert werden.

Der Beitrittsflyer steht auf www.energiegenossenschaft-hohe-waid.de und auf www.weinheim.de oder direkt bei uns als Download zur Verfügung.”

Schülerfreizeittreff auch dieses Jahr

Sommer Teen Club

Weinheim, 18. April 2012. (red/pm) Neben dem Sommer Kids Club bietet der Stadtjugendring Weinheim dieses Jahr für ältere Kinder den Sommer Teen Club an. Vom 30. Juli bis 10. August werden maximal 20 Kinder im Alter von 11 bis 13 Jahren in der Karillonschule betreut. Anmeldetermin ist der Abend des 03. Mai.

Information der Stadt Weinheim:

“Auch in diesem Jahr gibt es wieder zeitlich parallel zum Sommer Kids Club den Sommer Teen Club im Schülerfreizeitreff an der Karrillonschule.

Der Stadtjugendring ermöglicht dieses Angebot durch ehrenamtliches Engagement, bisher ohne zusätzliche öffentliche Zuschüsse.

Der dringende Wunsch vieler Eltern, deren Kinder aus dem „Sommer Kids Club“ – Alter herausgewachsen sind, hat zu diesem neuen Programm geführt.

20 „Teenies“ im Alter von 11 bis13 Jahren (5. und 6. Klasse) werden zwei Wochen, vom 30. Juli bis 10. August von 8.30 Uhr bis 17 Uhr in den Räumen des Stadtjugendrings an der Karrillonschule betreut.

Der Teilnehmerbeitrag liegt je nach Einkommen der Eltern zwischen 80 und 140 Euro.

Anmeldetermin zum Sommer Teen Club ist am Donnerstag, 3. Mai von 17.30 bis 18.30 Uhr im Schülerfreizeittreff der Karrillonschule. Eine Anzahlung von 25 Euro ist für eine verbindliche Anmeldung notwendig.

Weitere Infos und Fragen beim Stadtjugendring Weinheim, Telefon 0620- 65851 oder per Mail an [email protected]

Kneipp-Verein bietet Kurse an

Lachyoga gegen schlechte Laune

Weinheim, 16. April 2012. (red/pm) Dass aus dem Orient viele Methoden der alternativen Medizin kommen, ist seit langem bekannt. Auf eine besondere Art des Yoga setzt nun der Kneipp-Verein Weinheim. Mit Lachyoga zu mehr Fitness und weniger Stress. 

Information des Kneipp-Vereins:

“Lachen verbindet, Lachen befreit, Lachen entspannt, Lachen schafft Nähe zu Menschen und Distanz zu Problemen.

Lachen hat nur einen „Nachteil“ – es kann die schlechte Laune vertreiben!

Schnupperstunden: Freitags, 20. April und 11. Mai von 17.30 – 18.30 Uhr

Lachyoga-Kurs: ab 13. Juni, 5 x mittwochs 18.30 – 19.45 Uhr

Regelmäßiges Lachyoga hält fit, baut Stress ab, verhilft zu einer positiven Lebenseinstellung, beugt Krankheiten vor, weckt die Kreativität und macht einfach riesig Spaß.

Ein Einstieg ins Lachyoga ist jederzeit möglich, erfordert keine Vorkenntnisse und ist für alle Altersgruppen geeignet. Bitte kommen Sie in bequemer Kleidung und bringen Sie „Lachbereitschaft“ mit, sowie eine Decke, ein Paar Socken und Wasser zum Trinken.

Schnupperstunde: 5 Euro
Kursgebühr: 50 Euro (Mitglieder von Kneipp-Verein oder MOVE: 35 Euro)”