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Dienstag, 03. September 2013

Video: Sommertagszug Weinheim. Tolles Wetter – tolle Stimmung – Winter ade

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Guten Tag!

Weinheim, 04. April 2011. (red) Rund 20.000 begeisterte Besucher genossen gestern das schöne Wetter und den größten Sommertagszug an der Bergstraße. Unser Video zeigt schöne Bilder – und kommentiert das Geschehen auch ein wenig politisch. Viel Freude damit. :-)

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog

Analyse zur Landtagswahl: Die Farbenlehre der Kommunen im Wahlkreis Weinheim (39)


Guten Tag!

Rhein-Neckar/Weinheim, 25. März 2011. Geht es nach “The Trend is your friend” – sieht es für die SPD im Wahlkreis Weinheim (39) schlimm aus. Die Grünen dürfen sich wie die FDP über weitere Zuwächse freuen und die CDU kann sich ausruhen. Doch das wird nicht so sein. Die Landtagswahl 2011 ist selten spannend und offen. Wir geben einen Überblick über die vergangene Wahl und was man daraus für die Zukunft die Wahl am Sonntag schließen kann.

Bei der Landtagswahl 2006 war die CDU ist mit 42,6 Prozent (+/-0) stärkste Partei. Die SPD holte nur noch 27,2 Prozent (-10,7). Drittstärkste Partei sind Bündnis90/Die Grünen mit 12,6 Prozent (+4,4). Dann folgt die FDP mit 10,2 Prozent (+2,8).

Der Überblick aus Sicht der Parteien:

CDU
Schriesheim ist die “neue” CDU-Hochburg. 45,9 Prozent (+1,2) schaffte die Partei hier als bestes Gesamtergebnis. Danach folgt Laudenbach mit 45,6 Prozent, aber -2,3 Prozentpunkten Verlust. Edingen-Neckarhausen ist die einzige Gemeinde, wo die CDU nicht über 40 Prozent kommt: Trotz Zuwachs sind es nur 39,7 Prozent (+2,3).

SPD
In Ilvesheim hat die SPD das beste Ergebnis: 32,9 Prozent (-11,5). Danach folgt Heddesheim mit 31,8 Prozent (-8,3). Zusammen mit Laudenbach (-9,4) sind das die einzigen Gemeinden, in denen die SPD bei der vergangenen Wahl weniger als 10 Prozentpunkte verliert.

Bündnis90/Die Grünen
Dossenheim ist die Grünen-Hochburg. 18,7 Prozent (+4,9) holt die Partei hier. Gefolgt von Schriesheim mit 15,7 Prozent (+5,4) und Ladenburg mit 14,3 Prozent, wo die Grünen mit +6,3 Prozentpunkten am meisten zulegen.

FDP
In Hirschberg ist die FDP am erfolgreichsten. Auf 13,2 Prozent (+4) folgt Schriesheim mit 12,2 (+5,3), wo sie am meisten zulegt. Schwächste Gemeinde ist Laudenbach mit 7,8 Prozent, wo sich die FDP hier um 2,8 Prozentpunkte verbessert hat. Nur in Edingen-Neckarhausen verliert die FDP 0,7 Prozentpunkte, bleibt aber mit 11,5 Prozent über dem Durchschnitt von 10,2 Prozent im Wahlkreis.

Wollen Sie wissen, wie Sie wählen "sollten"? Machen Sie den Test mit dem Wahl-o-mat der Landeszentrale für politissche Bildung.

Klarer Verlierer der Landtagswahl 2006 war die SPD, die in Dossenheim (22,3), Hirschberg (22,7) und Schriesheim (22) nur noch knapp über der 20 Prozentmarke liegt.

Die Grünen legten im Vergleich am meisten zu und können in Dosssenheim (18,7), Hirschberg (14,2), Ladenburg (14,3) und Schriesheim (15,7) hingegen hoffen, die 20 Prozentmarke zu erreichen oder zu überwinden.

Die FDP hat zwar nach den Grünen als einzige Partei hinzugewonnen, aber angesichts der Wahlumfragen muss sie Verluste fürchten. Besonders in Ilvesheim (7,9) konnte sie nur leicht mit 1,3 Prozentpunkten zulegen, in Laudenbach hatte sie zwar das Durchschnittsplus von 2,8 Prozentpunkten erreicht, bleibt aber hier am schwächsten. Die einzige Kommune, in der die FDP (9,2) knapp vor den Grünen (9,0) liegt, ist Heddesheim.

Die CDU hat in sechs der zehn Kommunen verloren – kein gutes Omen für die bevorstehende Wahl. Zwar sind die Verluste mit -2,3 Prozentpunkten in Laudenbach bis -0,1 Prozentpunkte in Weinheim vergleichsweise niedrig, aber unterm Strich hat die Partei mit insgesamt -3.200 Stimmen nur Glück gehabt, das Ergebnis von 2001 halten zu können.

Das “Glück” lag damals an den verlorenen Stimmen und der geringen Wahlbeteiligung. Die damalige WASG (3,8) (heute mit PDS zu Die Linke fusioniert) hatte zusammen mit den Grauen (1,4) insgesamt 5,2 Prozent der Stimmen auf sich gezogen, die für die anderen Partein “verloren” waren. Die Grauen sind seit 2008 aufgelöst.

Traditionell sind CDU-Wähler bislang immer noch “pflichtbewusster” beim Wahlgang. Das wirft auch ein anderes Licht auf die leichten Verluste – trotz der Wahldisziplin hat die CDU bereits 2006 “verloren”.

Folgt man den Umfragen zu Gesamtwahl, könnte der CDU-Kandidat Georg Wacker fünf bis sieben Prozent verlieren, bleibt aber als Gewinner des Direktmandats im Parlament. Die FDP-Kandidatin Birgit Arnold könnte knapp sechs Prozent verlieren – ihr erneuter Einzug ins Parlament wäre damit gefährdet.

Gerhard Kleinböck würde demnach ebenfalls nochmals rund drei Prozent verlieren, dürfte aber wieder ins Parlament einziehen.

Der “Wahlsieger” dürfte Uli Sckerl werden – geht es nach den Umfragen. Er würde große Teile der Verluste der anderen einsammeln und könnte es nahe oder sogar über 20 Prozent schaffen.

Die prognostizierten Wahlergebnisse wären damit nicht nur im Land, sondern auch im Wahlkreis Weinheim eine Sensation.

Doch das sind alles “Annahmen” vor der Wahl. Nach der Wahl ist am Sonntag, ab 18:00 Uhr – dann wird ausgezählt. ;-)

Über 500 Menschen bei Mahnwachen in Rhein-Neckar-Gemeinden


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 22 . März 2011. In mehreren Gemeinden an Bergstraße und Neckar im Wahlkreis 39 haben sich am Montag, den 21. März 20011, insgesamt über 500 Menschen versammelt, um für die Opfer der Natur-und Atomkatastrophe in Japan und für den Atomausstieg in Deutschland eine Mahnwache zu halten. In Mannheim kamen nach Angaben der Polizei 1.500 Menschen zusammen.

Die Mahnwachen wurden von Bündnis90/Die Grünen, Grünen Listen und der SPD veranstaltet. In Edingen-Neckarhausen riefen Bürgerinnen und Bürger dazu auf.

Nach Auskunft der Veranstalter versammelten sich jeweils so viele Menschen wie angegeben in den genannten Gemeinden: Edingen-Neckarhausen 38, Dossenheim 85, Heddesheim 30, Hirschberg 35, Ilvesheim 33, Ladenburg 60, Schriesheim 70, Weinheim 180.

Wir dokumentieren einige der Versammlungen im Bild:

Weinheim: 180 Teilnehmer. Bild: privat

 

Edingen-Neckarhausen: 38 Teilnehmer. Bild: privat

 

Heddesheim: 30 Teilnehmer. Bild. T. Eisele

 

Dossenheim: 85 Teilnehmer. Bild: privat

Einen schönen Tag wünscht
Das rheinneckarblog

Anmerkung der Redaktion:
Wir haben nicht alle Mahnwachen dokumentieren können. Sofern Sie uns weitere Fotos zur Verfügung stellen, werden wir den Artikel ergänzen.

Vermisster Mann tot aufgefunden


Guten Tag!

Weinheim/Heidelberg, 04. März 2011. Die Polizei fahndete im Waldgebiet Wachenberg seit gestern Abend mit einem Großaufgebot und einem Hubschrauber nach einem vermissten Mann. Die Person wurde in diesem Gebiet gesucht, weil das Auto dort abgestellt aufgefunden worden war. Am Vormittag wurde der Mann tot aufgefunden.

Die Polizeidirektion machte auf Nachfrage keine weiteren Angaben zur Person wegen “Persönlichkeitsrechten”.

Aus dem Polizeibericht:

“Seit dem späten Donnerstagabend fahndete die Polizei im Waldgebiet Wachenberg nach einem vermissten Mann.

Nachdem sein Fahrzeug auf dem Parkplatz Wachenburg gefunden worden war, wurde das angrenzende Waldgebiet mit allen verfügbaren Polizeikräften und einem Polizeihund, sowie einem Mantrailer-Hund der Rettungsstaffel nach dem Vermissten abgesucht. Gegen 2 Uhr am Freitagmorgen wurde zusätzlich ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt.

Gegen 4 Uhr musste die Suche unterbrochen werden; das schwer zugängliche Gebiet auch im Bereich des Steinbruchs gestaltete sich im Hinblick auf die absolute Dunkelheit als zu gefährlich für die Rettungskräfte.

Am Freitagmorgen wurde die Suche nach dem Vermissten gegen 9 Uhr mit einem Großaufgebot der Polizei und einem Polizeihubschrauber fortgesetzt.

Um 10.45 Uhr konnte die Hubschrauberbesatzung die Fahnder in ein Waldgebiet oberhalb des Steinbruchs lotsen, wo sie eine leblose Person ausgemacht hatten.

Der Tote konnte schnell als der Vermisste identifiziert werden.

Nach den ersten Ermittlungen schließt die Weinheimer Kriminalpolizei Fremdverschulden und einen Unglücksfall aus.”

Wahlkampf: CDU Weinheim holt die “Kommunisten-Schleuder-€ raus

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Guten Tag!

Weinheim, 01. März 2011. In Zeiten des Wahlkampfs sind manchen Parteien alle Mittel recht. Die CDU Weinheim holt zum Schlag gegen den Kandidaten von Bündnis90/Die Grünen, Hans-Ulrich Sckerl, aus und hat im Internet einen Text unter der Überschrift veröffentlicht: “Die Demaskierung der Grünen in Baden-Württemberg: War Sckerl ein Kommunist?” Wir haben dazu den CDU-Stadtverband befragt und vom Pressesprecher Dr. Thomas Ott die Antworten übermittelt bekommen.

Interview: Hardy Prothmann

Herr Ott, verstehe ich den Satz richtig, dass die CDU behauptet, weil eine Person der Grünen angeblich im KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschland) war, alle Grünen in BW als Kommunisten “demaskiert” sind?

Dr. Thomas Ott: “Die „68er Bewegung“ und die kommunistischen Gruppen aus diesem Umfeld sind neben anderen eine der zentralen Wurzeln der Grünen Partei. Zahlreiche zentrale Amts- und Mandatsträger der Grünen haben eine kommunistische Vergangenheit: Bütikofer (ehem. Bundesvorsitzender), Fücks (Vorstand Böll-Stiftung), Kretschmann (Fraktionsvorsitzender im Landtag von BW), Nachtwei (MdB), Sager (ehem. Fraktionsvorsitzende im BT), Trittin, Vollmer (Liste ohne Anspruch auf Vollständigkeit).
Viele der genannten (z.B. Kretschmann) gehen mehr oder weniger offen mit ihrer kommunistischen Vergangenheit um. Sckerl verschweigt diesen Umstand in seinem Lebenslauf.
Natürlich waren oder sind nicht „alle Grünen“ Kommunisten. Insofern ist die zitierte Überschrift eine rhetorische Zuspitzung.
Festzuhalten bleibt jedoch, dass die Grünen und die SPD bei einem entsprechenden Wahlergebnis eine Koalition mit der Linkspartei eingehen würden, die sich in Person ihrer Bundesvorsitzenden erst im Januar ausdrücklich zum Kommunismus bekannt hat.”

“Stützen Sie sich bei der Frage, ob Sckerl ein Kommunist war, auf Fakten oder auf den Bericht der RNZ?”

Nur Wahlkampfgetöse oder "böswillige" Unterstellung? Quelle: CDU Weinheim

Ott: “Nach Informationen von glaubwürdigen Zeitzeugen war Sckerl an führender Position der Kreisorganisation einer kommunistischen Gruppe aktiv. Ob es sich dabei um den „KBW“, den „KB“, den „KABD“ oder eine andere „K-Gruppe“ handelte, konnten (und wollten) wir bislang nicht in Erfahrung bringen. Wir würden uns freuen, wenn Sckerl selbst dazu Stellung nimmt.”

Halten Sie den Bericht der RNZ für so zutreffend, dass Sie daraus die Frage ableiten können, dass Sckerl Mitglied im KBW war?

Ott: “Die RNZ stützt sich in ihrem Bericht auf die Anwürfe von Besuchern der Veranstaltung „Starker Staat für freie Bürger“ am 11. Februar im Bräukeller der Weinheimer Hausbrauerei. Sckerl hat die Vorwürfe „Telefonmasten umgesägt“ zu haben in einem Leserbrief am 15.2. vehement bestritten. Den Kommunismusvorwurf hat er hingegen nicht dementiert.
Sckerl schmückt seine Website mit einer Fotomontage, die ihn mit beim Händedruck mit Mao Zedong, einem kommunistischen Massenmörder, zeigt („Mao dankt Sckerl (1974)“). Selbst wenn Sckerl dies als „augenzwinkernde“ Referenz an seine Vergangenheit versteht, halten wir dies für inakzeptabel.”

Quelle: http://www.uli-sckerl.de/person/galerie.html (Originalaufnahme mit R. Nixon z.B. unter http://de.academic.ru/pictures/dewiki/78/Nixon_Mao_1972-02-29.png)

Stimmen Sie dem Bericht der RNZ also vorbehaltlos zu?

Ott: “Der RNZ Bericht gibt den Ablauf der Veranstaltung verkürzt aber korrekt wieder.”

Welche Intention verfolgt die CDU Weinheim mit diesem Bericht?

Ott: “Wir haben den Bericht der RNZ mit einer ergänzenden Einleitung zur Dokumentation der Veranstaltung auf unsere Website gestellt.”

Handelt es sich hierbei Ihrer Einschätzung nach um ein legitimes Wahlkampfmittel oder eher Rufmord?

Ott: “Von Rufmord kann keine Rede sein. Die Vorwürfe wurden von zwei Besuchern der o.g. Veranstaltung vorgebracht. Herr Wacker hat sie sich in seiner Antwort ausdrücklich nicht zu eigen gemacht, sondern betonte, dass er den Wahlkampf mit aktuellen Themen bestreiten wolle. Die Übernahme des RNZ Artikels, der Vorspann und die Überschrift gehen in sofern allein auf die CDU Weinheim zurück.
Die Auseinandersitzung mit der Biographie von Wahlkandidaten halten wir in jeder Hinsicht für ein legitimes Wahlkampfmittel. Die Grünen haben im Bundestag erst gestern ein Beispiel dafür geliefert.”

Gerne wüsste ich auch, ob die CDU Weinheim Kommunisten jegliche demokratische Legitimation abspricht oder eine kommunistische Haltung als legitime demokratische Position respektiert.

Ott: “Die CDU Weinheim lehnt den Kommunismus grundsätzlich ab. Wir sind der Auffassung, dass sich Kommunismus und Demokratie ausschliessen. Einen demokratischen Kommunismus (auch Maoismus, Realsozialismus, …) gibt es nicht. Das ist unseres Erachtens auch hinreichend empirisch belegt.
Dessen ungeachtet sind wir der Auffassung, dass kommunistische Gruppen in einer demokratischen Gesellschaft toleriert werden müssen, sofern diese auf dem Boden des Grundgesetzes stehen und die freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht in Frage stellen.”

Dokumentation: Streit um Twitter & co – oder die Angst vor der Transparenz und Meinungsfreiheit

Guten Tag!

Heddesheim/Rhein-Neckar, 25. Februar 2011. Der Heddesheimer Bürgermeister Michael Kessler, die CDU, die SPD und die FDP haben ein Problem mit dem “Verhalten” des partei- und fraktionsfreien Gemeinderats Hardy Prothmann. Der Vorwurf: Durch “Twittern” missachte GR Prothmann den Rat. Der Streit um Twitter & co ist nicht auf Heddesheim begrenzt.

In Heddesheim wurde der partei- und fraktionsfreie Gemeinderat Hardy Prothmann in der Gemeinderatssitzung vom 24. Februar 2011 per Mehrheitsbeschluss von Bürgermeister Michael Kessler sowie den CDU-, SPD- und FDP-Fraktionen aus der Sitzung ausgeschlossen und vom Bürgermeister des Saales verwiesen.

Der erste genannte Grund: Der Gemeinderat Prothmann habe getwittert und damit den Rat angeblich missachtet. Der zweite genannte Grund: Der Gemeinderat Prothmann habe angeblich den Bürgermeister beleidigt.

Gemeinderat Prothmann verwahrte sich gegen beide Unterstellungen und hat noch am selben Abend Beschwerde beim Kommunalrechtsamt eingereicht. Die Beschwerde, weitere Dokumentationen und Berichte zum Thema lesen Sie auf dem heddesheimblog.de.

In Augsburg gab es Ende 2009 Zoff ums Twittern. Erst im Sommer 2010 wurde es wieder erlaubt. Quelle: Augsburger Allgemeine

Der “Streit” um den “Anstand” zwischen konservativen Bürgermeistern, ihren jeweiligen “Rats-Mehrheiten” und progressiven Gemeinderäten wird landauf, landab geführt. Im Kern geht es um die Kontrolle der “Deutungshoheit”. Einzelne Gemeinderäte oder kleine Fraktionen sollen sich der “Mehrheit” unterordnen. Meinungsfreiheit ist dabei eher ein gering geachtetes Gut.

Wutentbrannte Reaktion

Am 18. Dezember 2009 berichtet beispielsweise die Augsburger Allgemeine Zeitung unter der Überschrift: “Debatte um Kommunikationsdienst – Ärger um Twitter-Nachrichten aus dem Augsburger Stadtrat” über den damals 26-jährigen Stadtrat Christian Moravcik (Grüne). Moravcik hatte getwittert und andere Stadträte fühlten sich dadurch angeblich “gestört”.

Lange Zeit allerdings nicht – es war laut Bericht “seit Monaten bekannt”, dass der junge Mann den Internet-Dienst nutzt. Doch bei einer Sitzung verfolgte eine CSU-Stadträtin am Notebook, was der “Kollege” denn da so an Nachrichten verbreitet.

Eine Bemerkung über den CSU-Fraktionschef führte zum Eklat. Die Augsburger Allgemeine, ebenfalls eher eine konservative Zeitung, berichtete: “Kränzle reagierte wutentbrannt.”

Es folgten monatelange Diskussionen um ein Verbot und schließlich eine “Selbstverpflichtung”, wie Twitter zu benutzen sei. Die Augsburger Allgemeine berichtet am 24. August 2010: “Augsburger Stadtrat: Twittern wieder erlaubt.

Die Thüringische “Goethe- und Universitätsstadt” Ilemnau (rund 26.000 Einwohner) ist da weiter. Sie achtet die Meinungfreiheit.

Hier ist Twittern sogar ins Ortsrecht aufgenommen worden.

In Ilmenau ist Twittern per Ortsrecht erlaubt

In der “Geschäftsordnung für den Stadtrat und die Ausschüsse sowie die Ortsteilräte der Stadt Ilmenau vom 5. November 2009” heißt es unter Paragraf 3 “Öffentlichkeit der Sitzungen”:

“(5) Tonbandaufzeichnungen sowie Filmaufnahmen durch Dritte sind nur mit einstimmiger
Zustimmung des Stadtrates zulässig. Die Zustimmung gilt als erteilt für Fotoaufnahmen,
wenn sie durch Journalisten vom Presseplatz aus erfolgen.
(6) Elektronische Informationen aus der öffentlichen Sitzung (z. B. Twittern) heraus sind
erlaubt. Dies gilt nicht für die nichtöffentliche Sitzung. Nur derjenige, der die elektronische
Information in das Internet eingibt, ist für die Rechtsfolgen der Verbreitung der
elektronischen Kurzinformation verantwortlich.”

Dort darf also die Presse sogar vom Platz aus fotografieren und bei Zustimmung des Stadtrates sogar filmen oder Tonbandaufnahmen machen.

In Weinheim ist die CDU Vorreiter

Im Weinheimer Gemeinderat gibt es ebenfalls Stadträte, die sich sozialer Netzwerke bedienen, darunter mindestens ein Stadtrat der CDU.

Die Städte Ladenburg und Weinheim sowie die Gemeinde Hirschberg, über die unsere Redaktion auch berichtet, sind darüber informiert, dass wir vom Pressetisch aus während der Sitzung twittern, Einträge bei Facebook vornehmen und sogar aus der Sitzung heraus nach Beschlussfassung Artikel sofort veröffentlichen.

Die Gemeinderäte und Bürgermeister dieser Kommunen haben nichts dagegen einzuwenden und verhalten sich in dieser Hinsicht vorbildlich in bezug auf Meinungsfreiheit und Transparenz.

Verboten sind dort wie in vielen Gemeinderäte Ton-, Film- und Fotoaufnahmen, außer, sie werden ausdrücklich gebilligt.

In Heddesheim lässt der Bürgermeister “observieren”

In Heddesheim hingegen rügte der Bürgermeister Michael Kessler den partei- und fraktionsfreien Gemeinderat Hardy Prothmann zum wiederholten Male, “Twittern” sei eine Missachtung des Gemeinderats.

Hier hat Hardy Prothmann einen von "kooptech" Tweet "retweetet", was man am vorgestellten RT erkennt. "kooptech" ist die renommierte IT-Journalistin Christiane Schulzi-Haddouti. Quelle: twitter.com

Der Bürgermeister Kessler lässt dazu die Twitter-Aktivität des Gemeindrats Prothmann während der Sitzung durch Gemeindebeamte beobachten. Die Arbeitsanweisung scheint klar zu sein. Sobald eine Nachricht auftaucht, in die man aus Sicht der Verwaltung eine “Missachtung” hineininterpretieren kann, unterbricht der Bürgermeister die Sitzung, um eine “Stellungnahme” vorzunehmen.

Die Frage, inwieweit es sich um eine Missachtung des Gemeinderats durch die Verwaltungsmitarbeiter und den Bürgermeisters handelt, wenn diese während der Sitzung im Internet Twittermeldungen lesen, ist in der Sitzung vom 24. Febraur 2011 nicht geklärt worden.

Angst vor “Kontrollverlust”

Der Hintergrund für Auseinandersetzungen in Augsburg, Heddesheim oder anderswo ist sicherlich mit der Angst vor “Kontrollverlust” zu begründen.

Obwohl es sich um öffentliche Gemeinderatssitzungen handelt, war man es lange gewohnt, dass sich die Fraktionen und Verwaltungen im Vorfeld der Sitzungen absprechen. Man kann das auch “Hinterzimmerdemokratie” nennen oder “Gemauschel” oder wie auch immer.

Die wenigen Bürger, die bei solchen Sitzungen anwesend sind, erhalten keine Hintergrundinformationen, erleben keine tatsächliche Debatte. Die “Öffentlichkeit” wird im Nachgang häufig über Monopolzeitungen informiert. Politikverdrossenheit ist da vorprogrammiert.

Eigene Meinungen und Sichtweisen und eine zeitnahe Verbreitung (ver-)stören da viele “Traditionalisten”, die sich weder einer kritischen Öffentlichkeit und schon gar nicht kritischen Gemeinderatsmitgliedern, die alle demokratisch gewählt wurden, stellen wollen.

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Anmerkung der Reaktion:
Hardy Prothmann ist verantwortlich für das heddesheimblog und ehrenamtlicher, partei- und fraktionsfreier Gemeinderat in Heddesheim.

Fraktion der GAL: “Fast schien er verloren, der Kampf um den S-Bahn-Haltepunkt in Sulzbach.”


Guten Tag!

Weinheim, 14. Februar 2011. (pm) Die Fraktion der Grün-Alternativen-Liste lädt zu einem Diskussionsabend in Sachen S-Bahn Sulzbach ein.

Information der GAL Weinheim:

2Wenn nun die lang ersehnte S-Bahn ab 2015 tatsächlich kommt, werden auch die Sulzbacher davon profitieren und direkt im Ort ein- und austeigen können.

Zusätzlich werde das ein wichtiger Zusteigepunkt sein für Pendler aus dem Odenwald, erläutert die Fraktion der GAL (Grüne / Alternative Liste) in
einer Pressemitteilung. An ihre Bemühungen darum erinnert nun die GAL-Fraktion: “Wir haben immer wieder allen Beteiligten, auch der Stadtverwaltung Weinheim, die Notwendigkeit dieses Halts im Norden von Weinheim erläutert,” unterstreicht Stadtrat Uli Sckerl.

Hilfreich dafür war sicherlich auch seine entsprechende Aktivität als Kreisrat sowie als Landtagsabgeordneter. Auf diese Weise hätten sich die Anstrengungen des Ortschaftsrates mit den Bestrebungen der Grünen gegenseitig ergänzt.

Zu Fragen zu diesem Haltepunkt sowie zum geplanten alternierenden Halten mit Lützelsachsen stellt sich nun die GAL-Fraktion zur Verfügung.

Zusammen mit Uli Sckerl wird daher eine Sprechzeit in Sulzbach stattfinden: Am Montag, den 14. Februar von 19 bis 20 Uhr in der Sulzbacher “Krone”, Nördliche Bergstraße 17. Interessenten sind willkommen.”

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog

Hochwasser: Die Lage an der Weschnitz hat sich vorerst entspannt


Guten Tag!

Weinheim/Rhein-Neckar, 14. Januar 2011. (red) Am Abend hat sich die Situation entlang der Weschnitz in Weinheim leicht entspannt. Der Höchststand war nach 17:00 Uhr mit 2,22 Meter erreicht worden und liegt nun unterhalb von zwei Metern. Das Rekordhochwasser von 1970 hatte einen Pegelstand von 2,26 Metern. Gegen 23:00 Uhr sind rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Bauhofs, des THW und der DLRG vor Ort und sichern den Weschnitzdamm auf einer Länge von rund einem Kilometer ab.

Von Hardy Prothmann, Fotos: local4u

“Der Damm ist sehr weich geworden”, sagt Einsatzleiter Patrick Müller von der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim, “hier und da ist klares Wasser ausgetreten. Diese Stellen sichern wir jetzt mit Kies, Folien und Sandsäcken ab.”

Überdimensionale "Pflaster" für den Damm, der aufgeweicht ist. Foto: local4u

Klares Wasser ist ein gutes Zeichen. Wäre es schmutzig, wäre das ein Hinweis darauf, dass Material abgetragen wird. Das wäre kein gutes Zeichen.

Wir stehen auf einem Bauhofgelände in der Weidsiedlung. Hinter Einsatzleiter Müller zieht sich der Damm. Feuerwehr und THW haben überall Lichtquellen installiert und leuchten die Einsatzstelle aus. Die Dieselaggregate brummen vor sich hin.

Bagger und Lkw mit Schüttgut rangieren und bringen das Material aus. Mit anderen Fahrzeugen werden die Sandsäcke an die Stellen gefahren, an denen der Damm butterweich geworden ist.

Wenn man drauf läuft, merkt man, wie vollgesogen das Erdreich ist. Es schmatzt beim Laufen und man sinkt leicht ein. Über die Straße rinnt das Wasser auf den daneben gelegenen Acker.

Strömungsretter” der DLRG Rhein-Neckar stehen bereit, falls oben auf dem Damm gearbeitet werden muss. Sie sichern dann die anderen Hilfskräfte ab.

Die Weschnitz selbst ist gegen 21:00 Uhr nur weniger als einen Mater von der Deichkrone entfernt. Die Fließgeschwindigkeit ist sehr schnell. Das Wasser rast gleichsam durch den Kanal. Es stehen ein paar Schulustige herum.

Zunächst gingen die Einsatzkräfte davon aus, dass sie gegen Mitternacht fertig mit den Sicherungsarbeiten sein könnten. “Wenn wir Pech haben, dauert das die ganze Nacht”, sagt Patrick Müller, Abteilungskommandant der Abteilung Stadt.

Bis 20.30 Uhr hatte die Feuerwehr mit weiteren Hilfskräften der DLRG, des städtischen Bauhofs und des THW im Stadtgebiet 17 Einsätze zu bewältigen, insgesamt waren dabei rund 50 Personen im Einsatz.

Die Weschnitz in der Stadt - tobendes Wasser. Foto: local4u

Glücklicherweise ist es nicht kalt und es regnet nur leicht. Trotzdem ist die Arbeit mit den Sandsäcken kräftezehrend. Immer wieder wird der Damm von Einsatzkräften abgelaufen, die mit Handlampen nachschauen, wo die Rinnsale aus dem Damm herauslaufen.

Auf dem Gelände des Bauhofs hat die Feuerwehr ihre Einsatzleitung im AB-Mehrzweck (Abrollbehälter Mehrzweck) eingerichtet. Hier wird koordiniert und die Einsatzkräfte werden versorgt.

Sobald die Lkw das Material abgeladen haben, wird es mit einem Bagger verteilt. Grobes Material, braun und schmutzig. Auf dem Feldweg stehen die Schlammpfützen.

Das-  Material wird gut 20 Zentimeter dick angedrückt und wirkt wie schmutzige Pflaster auf den Wunden des Damms. Vor allem im unteren Bereich wird es ausgebracht, um den vollgesogenen Damm zu beschweren. Der muss gerade viel aushalten. Die Wassermassen drücken.

Zwischendurch müssen die Männer warten, bis der nächste Laster anrückt und seine Ladung ablädt. So wird das noch Stunden gehen. Die Fahrzeuge können nicht wenden, sie würden im ebenfalls komplett aufgeweichten Acker einsinken.

Immerhin ist soviel sicher: Das Weschnitzhochwasser ist zurückgegangen, der Pegelstand liegt gegen 23:00 Uhr unter zwei Meter. “Damit entspannt sich die Lage deutlich”, sagt Einsatzleiter Patrick Müller und stiefelt davon. Er will sich-  einen aktuellen Lageüberblick verschaffen.

Fotostrecke: local4u

Eisbahneröffnung, verkaufslange Nacht und Weihnachtsmarkt

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Guten Tag

Weinheim, 1. Dezember 2010. (pm) Am kommenden Wochenende kann man in Weinheim bis 23:00 Uhr shoppen. Auch der Weihnachtsmarkt hat bis 23:00 Uhr geöffnet. Um 18:00 Uhr wird die Eisbahn mit einem Feuerwerk eröffnet.

Information der Stadt Weinheim:

“Am Vorabend des zweiten Advents sind die Nikoläuse der Region für Weinheim gebucht. Am Samstag, 4. Dezember geht es in der Innenstadt rund. Das Büro für Stadt- und Tourismusmarketing hat eine verkaufslange Erlebnisnacht organisiert, bei der die Geschäfte der City – allen voran die Weinheim Galerie – bis 23 Uhr geöffnet haben.

Ab 4. Dezember 2010 kann man in Weinheim wieder eislaufen. Bild: Stadt Weinheim

Am gleichen Abend eröffnet die Eisbahn, die ebenfalls direkt in der Stadt liegt. Und der malerische Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz hat bis 23 Uhr geöffnet. Um 18 Uhr eröffnet Uwe Nietzsche, Inhaber der „Piano Lounge“ im Atrium in der Bahnhofstraße, seine zehn mal zwanzig Meter große Eisbahn inmitten der Stadt mit einem Feuerwerk. Dann ist wieder Eiszeit in der Stadt unter den beiden Burgen.

Bis Mitte Februar wird die Rutschfläche täglich geöffnet sein, jeden Tag bis 22 Uhr abends. Es gibt immer wieder ein abwechslungsreiches Programm, spannende Eisstockturniere und einen Schlittschuhverleih direkt an der Bahn. So zeigt sich Weinheim als Erlebnis- und Einkaufsstadt an diesem 4. Dezember von seiner besten Seite.

Zwischen Dürreplatz und Atrium, mit Weinheim Galerie und Eisbahn, und dem Marktplatz mit dem stimmungsvollen Weihnachtsmarkt (an den Wochenenden 4./5. Dezember, 11./12. Dezember und 18./19. Dezember) dient die Fußgängerzone als Einkaufsmeile.

Am 4. Dezember gibt es eine glühweinmäßige Verlängerung. „Die aktiven Einzelhändler haben wieder viele Weihnachtsüberraschungen zu bieten“, freut sich City-Managerin Maria Zimmermann.”

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog

Weinheimer Schlosspark: Veranstaltungen gehen weiter

Schlosspark von oben

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Guten Tag!

Weinheim, 1. Dezember 2010. (cm/pm) Der Weinheimer Schlosspark wird auch weiterhin für Großveranstaltungen zur Verfügung stehen. Das hat der Gemeinderat Weinheim bei seiner Sitzung am 24. November beschlossen. Große Konzerte sollen jedoch nur noch im Zwei-Jahres-Rhythmus zugelassen werden. Das soll das gepflegte Erscheinungsbild des Schlossparks gefährden. Außerdem sollen die Anwohner des Parks nicht über Gebühr belastet werden.

Schlosspark von oben

Schlosspark von oben

Der Weinheimer Schlosspark wird auch weiterhin ein Konzert-Standort in der Region bleiben. Das hat der Gemeinderat Weinheim beschlossen. Der Park solle weiterhin für Großveranstaltungen aller Art zur Verfügung stehen.

Große Konzerte sollen jedoch nur noch in einem Zwei-Jahres-Rhythmus zugelassen werden. Dadurch soll das gepflegte Erscheinungsbild des Parks bewahrt bleiben. Außerdem wird dadurch sichergestellt, dass die Anwohner des Schlossparks “nicht über Gebühr” belastet werden.

Wie der Gemeinderat außerdem beschlossen hat, dürfen die Veranstaltung mit Auf- und Abbau von Anlagen eine Dauer von sechs Tagen nicht überschreiten.

Darüber hinaus fällte der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss bezüglich Veranstaltungen im Schlosspark: Grundsätzlich seien kulturelle Großveranstaltungen erwünscht.

Das nächste Konzertwochenende soll bereits Ende Juli 2011 stattfinden. Eine Anfrage der Mannheimer Agentur “Yellow Concerts” liegt dem städtischen Kulturbüro vor. Geplant ist eine Open-Air-Veranstaltung gemeinsam mit dem Mannheimer Nationaltheater.

Wie Oberbürgermeister Heiner Bernhard betonte, seien aber auch andere Veranstalter möglich. So habe man in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Stars in den Schlosspark holen können. Darunter Persönlichkeiten wie José Carreras, Chris de Burgh, Roger Hogdson oder Udo Jürgens.

Anmerkung der Redaktion:

Christian Mühlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr Mühlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach “Ressortjournalismus.-€

Hildebrand Mühle: “Grüne Immobilie” statt Großbordell

Hildebrand Mühle August 1999 Luftbild Wolf-Rüdiger Pfrang

Guten Tag!

Hildebrand Mühle August 1999 Luftbild Wolf-Rüdiger Pfrang

Hildebrand Mühle August 1999 Luftbild Wolf-Rüdiger Pfrang

Weinheim, 1. Dezember 2010. (cm/pm) Der Gemeinderat hat am Mittwoch (24. November) einem Städtebaulichen Vertrag mit der Denkmal AG zugestimmt. Diese wird die alte Hildebrand’sche Mühle in ein Wohn- und Geschäftshaus umbauen. Im Vertrag wurde außerdem festgehalten, die Nutzungswünsche des früheren Besitzers nicht weiter zu verfolgen. Dieser plante ein Großbordell im Gebäude einzurichten. Der neue Investor will 50-70 Wohnungen bauen.

Der Weinheimer Gemeinderat dürfte erleichtert sein. Hatte der frühere Besitzer der alten Hildebrand’schen Mühle noch geplant, diese in ein Großbordell zu verwandeln, werden diese Nutzungswünsche nun nicht länger verfolgt. Dies wurde vertraglich festgehalten.

Im Vertrag verpflichtet sich die Wiesbadener Denkmal AG, die vor Jahren erteilte Baugenehmigung eines früheren Interessenten nicht zu verwenden. Im Gegenzug darf der Investor auf bis zu 950.000 Euro Fördermittel aus einem Städtebau-Sanierungsprogramm hoffen.

Jedoch nur unter der Bedingung, dass eine verträgliche Entwicklung umgesetzt wird. Auch diese Sanierungsziele wurden vertraglich festgelegt.

Wie Oberbürgermeister Heiner Bernhard sagte, sei er froh, dass er ein Versprechen einlösen könne. Die Gemeinderatsfraktionen lobten die Hartnäckigkeit der Verwaltungsspitze. Diese hatten dem früheren Bordell-Investor eine Umsetzung seiner Pläne so schwer wie möglich gemacht. Auch das Engagement einer Bürgerinitiative, die sich gegen die Bordell-Pläne stark gemacht hatte, wurde lobend erwähnt.

Der Vorteil dieses Investors liegt in der Spezialisierung der Denkmal AG, so die Stadt Weinheim. Diese hat sich nämlich auf die Sanierung alter Industriedenkmäler spezialisiert. Ein Abriss der alten Hildebrand’schen Mühle ist somit nicht notwendig.

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Der neue Investor Denkmal AG möchte in dem alten Industriegebäude hochwertige Wohnungen unterbringen. Ein großer Teil der Gebäude wie Turm und Villa bleiben erhalten, Nebengebäude werden abgerissen.

Insgesamt rechnet der Investor mit 12 Millionen Euro Baukosten und zusätzlichen Kosten für Abriss und komplette Entkernung, wofür der Zuschuss verwendet werden soll.

“Es werden 50-60 Wohnungen entstehen”, sagte Pressesprecher Michael Thümmel auf Anfrage. “Diese werden zwischen 70-100 Quadratmeter haben.” Ab Januar gehe man in die konkretere Planung mit den Architekten. Dabei werde auch geprüft, inwieweit “altengerechtes Wohnen” angeboten werden könne.

Aus Kapitalanlegersicht sei das Objekt sehr interessant, weil hier durch den Denkmalschutz höhere Abschreibungen möglich seien, außerdem plane man eine Niedrigenergiesanierung, so dass hier weitere Förderungen über die KfW möglich seien: “Das wird eine grüne Immobilie”, sagte Herr Thümmel.

Geplant ist eine Vermarktung ab Frühjar bis Mitte 2011, ab 2012 könnte dann gebaut werden. Das ehrgzeizige Ziel: Ab 2013 wären die Wohnungen dann beziehbar.

Link:
Denkmal AG
Referenzobjekt Schloss Seeheim
Pressemitteilung der Denkmal AG

Anmerkung der Redaktion:

Christian Mühlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr Mühlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach “Ressortjournalismus.-€

Gemeinderat beschließt Betreuung für Bach-Schüler und Aufwertung des Stadtarchivs

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Guten Tag! Weinheim, 30. November 2010. (cm/pm) Der Gemeinderat hat bei der vergangenen Sitzung für mehrere Beschlüsse gestimmt. So wurde die Entscheidung gefällt, die Grundschulbetreuung in Weinheim zu vervollständigen. Darüber hinaus wurden Änderungen an den Sprtförderrichtlinien beschlossen. Das Stadtarchiv Weinheim soll in naher Zukunft eine Aufwertung erfahren. Ein Umzug in neue Räumlichkeiten sowie mehr Personal wurden vom Gemeinderat am vergangenen Mittwoch beschlossen.

Bei der Gemeinderatssitzung der Stadt Weinheim am Mittwoch, den 24. November 2010, wurden mehrere Beschlüsse gefasst.

Grundschulbetreuung erweitert

So entschieden sich der Gemeinderat für einen Ausbau der Grundschulbetreuung. Überplanmäßige Ausgaben in Höhe von rund 8.000 Euro für die Johann-Sebastian-Bach-Förderschule wurden genehmigt, um ein Betreuungsangebot bos 13:30 Uhr zu ermöglichen.

Die Personalkosten hierfür belaufen sich auf 7.700 Euro pro Jahr. Bereits am dem 1. Dezember soll das Angebot zur Verfügung stehen.

Stadtarchiv wird aufgewertet

Neben diesen Ausgaben erging außerdem ein Beschluss, dass Stadtarchiv Weinheim aufzuwerten. Dies geschieht in Form neuer Räume sowie durch mehr Personal. Die wachsenden Aufgaben des Stadtarchivs sollen dadurch bewältigt werden.

Aufgrund eines Wasserschadens im September hatte sich die Situation bereits zugespitzt. Es bestehe die Gefahr, so Stadtarchivarin Andrea Rößler, dass wichtige Archivalien Schaden nehmen, sollten sie nicht in trockene Räume gebracht werden. Entsprechend geschädigte Unterlagen müssten dann kostspielig restauriert werden.

Ein Vermietungsangebot für eine 720 Quadrameter große Büro- und Aufbewahrungsfläche liegt der Gemeinde vor. Die monatlichen Kosten würden bei 2.750 Euro liegen. Darüber hinaus soll der Personalstand auf drei Vollzeit-Stellen erhöht werden. Wie der Gemeinderat festhielt, seien diese Veränderungen unabdingbar. So nutzten im Jahr 2009 rund 500 Personen das Archiv für private, wissenschaftliche oder gewerbeliche Nachforschungen.

Neues Baugebiet an der Leibnizstraße

“Wohnpark an der Leibnizstraße” – so der Name eines neuen Baugebietes, das sich in zentraler Lage in Weinheim befindet. Der Gemeinderat stimmte dem Bebauungsplan zu. Innerhalb des nächsten Jahres sollen an dem früheren Standort einer Freudenberg-Fabrik oberhalb des OG-Bahnhofs etwa 90 Wohneinheiten in zehn Wohngebäuden entstehen.

Finanzlage zwingt zu Einschnitten

Aufgrund der Finanzlage musste die Stadt Weinheim jedoch auch Einschnitte hinnehmen. Nun betrifft dies auch die Vereine. So bestätigte der Gemeinderat am vergangenen Mittwoch eine Änderung der Sportförderrichtlinien sowie der Entgeltordnung. Ein entsprechender Beschluss war bereits im Sommer im Zuge der Haushaltskonsolidierung gefasst worden.

Wirklich gekürzt wird jedoch nur bei den Erwachsenen. So wurde auf eine Erhöhung der Hallenmieten für Kinder- und Jugendabteilungen verzichtet. Für Erwachsene fällt die Erhöhung dafür deutlicher aus. Wie die Stadt mit der Arbeitsgemeinschaft Sport besprochen hatte, sei die Förderung von Leistungs- und Erwachsenensport nicht Aufgabe der Kommune. Bei Kindern und Jugendlichen trage man jedoch eine Verantwortung.

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Anmerkung der Redaktion:

Christian Mühlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr Mühlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach “Ressortjournalismus.-€

Diese Woche: Tipps und Termine

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Guten Tag!

Tipps und Termine für den 29. November – 5. Dezember 2010. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern für Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg.

Montag, 29. November, 15 Uhr, Stadtbibliothek

Ladenburg. Am Montag, 29. November, 15 Uhr, ist das Theater PassParTu zu Gast in Ladenburg. Das Ensemble spielt “Polleke, der kleine Bär”, ein Weihnachtsstück für Kinder ab vier Jahren. Es ist die liebevolle Geschichte eines kleinen, frechen Bären, der mit Hilfe seiner Freunde, versucht seinen Traum zu verwirklichen und einmal den Weihnachtsmann zu sehen. Dabei werden die Kinder immer wieder in das Geschehen mit einbezogen. Eine moderne Weihnachtsgeschichte, die offen lässt, ob es den Weihnachtsmann gibt. Das Erzähltheater richtet sich an Kinder von 4 bis 12 Jahren und dauert etwa 40 Minuten.

Ort: Hauptstraße 8, Ladenburg
Eintritt: Erhältlich sind Eintrittskarten für Kinder zu 3,50 Euro und für Erwachsene zu fünf Euro im Vorverkauf. Tel. 06203/70211

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Mittwoch, 1. Dezember, 15 Uhr, Stadthalle

Weinheim. „Die Zauberflöte – Bravo, bravo Papageno“ heißt die kindergerechte Bearbeitung der berühmten Oper von W. A. Mozart. In faszinierender Weise wird der Opernstoff für Kinder verkürzt, vereinfacht und zu einem Fantasie-Märchen in einer bunten Zauberwelt umgearbeitet, mit farbenfrohen Kostümen, einer aufwendigen Bühnenausstattung, Lichtdesign und Pyrotechnik.
„Echte“ Opernsänger laden das junge Publikum ein zu einem lustigen Ausflug in die klassische Musk. Ein Konzertpianist begleitet sie dazu am Flügel, selbstverständlich live. Und dazu gibt-´s Popmusik und fetzige Tänze.

Mozarts “Zauberflöte” für Kinder. Szenenfoto

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Der greise König Tyros ordnet sein Reich. Die Herrschaft im Sonnenland und die Erziehung seiner Tochter, der Prinzessin Pamina, übergibt er seinem Bruder Sarastro. Alle Reichtümer und die Zauberflöte vermacht der König seiner Frau, der Königin der Nacht, und seiner Tochter Pamina. Die Zauberflöte ist aus dem Holz einer tausendjährigen Eiche geschnitzt, und sie vermag Böses in Gutes zu verwandeln. Die Königin jedoch ist mit dieser Aufteilung nicht einverstanden und sinnt auf Rache.
Wie dann der edle Prinz Tamino unter Mithilfe des tollpatschigen Vogelfängers Papageno die schöne Pamina zur Frau gewinnt, ist ein spannendes Abenteuermärchen und hält Jung und Alt in Atem.
Nach 70 spannenden Minuten tanzen die Kinder und Eltern vor Begeisterung mit den Sängern auf der Bühne.

Ort: Birkenauertalstraße 1, Weinheim
Karten: Geschäftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Telefon: 06201/12282, eMail: [email protected]

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-12 und 15-18 Uhr, an Vorstellungstagen 9-12 und 18-19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung. Freier Verkauf.

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Mittwoch, 1. Dezember, 16 Uhr, Gemeindebücherei

Heddesheim. Im Literaturkaffee ist am Mittwoch, 1. Dezember, der Heidelberger Schriftsteller Hubert Bär mit „Der Heidelberger Campus-Mord“ zu Gast. Hubert Bär wurde 1942 geboren und lebt seit 1962 in Heidelberg. Er schloss sein Studium der Germanistik, Romanistik, Geschichte und Politologie mit der Promotion ab und arbeitete als Lehrer und Literaturredakteur. Neben literaturwissenschaftlichen und deutschdidaktischen Arbeiten veröffentlichte er Lyrik und Prosa im Hörfunk, in literarischen Zeitschriften, in Zeitungen, Magazinen und Anthologien.
In dem Kriminalroman „Der Heidelberger Campus-Mord“ wirft der Autor mit spitzer Feder und gekonnter Ironie einen schonungslosen Blick hinter die saubere Fassade Heidelberger Eliten. Ein packendes Krimierlebnis der besonderen Art.

Ort: Unterdorfstraße 2, Heddesheim
Eintritt: 5 Euro, Vorverkauf Gemeindebücherei

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Donnerstag, 2. Dezember, 20 Uhr, Stadthalle

“Die Buddenbrooks”. Szenenfoto

Weinheim. Thomas Manns “Buddenbrooks” in der Weinheimer Stadthalle. Bühnenfassung: John von Düffel, mit Klaus Mikoleit, Heidemarie Wenzel u.a. Regie: Frank Matthus. Mit seinen „Buddenbrooks“ schuf Thomas Mann einen Jahrhundertroman, eines der vielschichtigsten Sittengemälde der bürgerlichen Gesellschaft um die Wende zum 20. Jahrhundert.

Mehr als hundert Jahre später hat John von Düffel aus Thomas Manns Roman eine Bühnenfassung geschaffen, welche die Quintessenz der Familienchronik herausdestilliert, hat den Aufstieg und Fall der berühmten Lübecker Kaufmannsfamilie, die mit ihren konservativen Wertvorstellungen in einem immer rauer werdenden Kapitalismus nicht länger bestehen kann, perfekt verdichtet. Um Konsul Johann, seine Frau Elisabeth und die Kinder Thomas, Christian und Tony entwirft die großartige Inszenierung einen beängstigenden Zwiespalt zwischen Beziehungsdünkel und wirtschaftlichem Erfolgsdruck, beschreibt ihren Überlebenskampf bis hin zu Selbstzerstörung. Das glänzend aufgelegte Ensemble liefert eine fabelhafte Demonstration von Sprach- und Sprechkunst, zeigt ein intensives Gesellschaftsgemälde, das sich dem Thomas Mann-€™schen Sprachstil durchaus als ebenbürtig erweist. Großes Theater, exzellente Darsteller – nicht umsonst wurde diese Inszenierung mit dem INTHEGA-Preis 2009 belohnt.

Ort: Birkenauertalstraße 1, Weinheim
Karten: Geschäftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Telefon: 06201/12282, eMail: [email protected]

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-12 und 15-18 Uhr, an Vorstellungstagen 9-12 und 18-19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung. Abo C und freier Verkauf.

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Freitag, 3. Dezember, 20 Uhr, Alte Turnhalle

Der Odenwälder Shanty-Chor.

Hirschberg. Der Odenwälder Shanty Chor beschließt auch seine diesjährige Konzertsaison mit einem Weihnachts-Special in der Alten Turnhalle im Hirschberger Ortsteil Großsachsen. Die Crew um Chorleiter Matz Scheid und Texter Manfred Maser hat ein weihnachtliches Programm zusammengestellt. Der Titel “Weihnachten im Weltall” nimmt Bezug auf das aktuelle Programm des OSC: “Per B.E.M.B.E.L. durch die Galaxis”. Auf dem Raumschiff „BSS Jakob Muschelknautz“ feiert Schann Scheid mit Kapitän Schrödelsecker und seiner Crew das größte Fest des Jahres: die Äbbel-Woinacht.
Erinnerungen aus der Zukunft, garniert mit Shanties, Gospelsongs und Weihnachtsliedern. Die Besucher dürfen sich also auf einige Überraschungen gefasst machen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Die Aufführungen am Samstag, 4. Dezember, um 20 Uhr und am Sonntag, 5. Dezember, um 19 Uhr, sind schon ausverkauft, deshalb gibt es ein Zusatzkonzert am Freitag, 3. Dezember. Einlass ist jeweils eine Stunde zuvor. Der Vorverkauf läuft.

Ort: Marktplatz, Großsachsen
Eintritt: Karten im Vorverkauf in Großsachsen bei Schreibwaren Schuhmann (Landstr. 12, Tel.: 06201-53012)
und im Weißen Lamm (Breitgasse 7, Tel: 06201-57257), in Weinheim bei Tabakwaren Freund (Hauptstr. 72, Tel.: 06201-61211)

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Freitag, 3. Dezember, 20 Uhr, Zehntkeller

Schriesheim. Mit einem Festabend feiert die Winzergenossenschaft Schriesheim am 3. Dezember im Zehntkeller ihr 80-jähriges Bestehen. Den Gästen geboten werden ein Sechs-Gänge-Menü sowie zahlreiche Kostproben der hauseigenen Weine zum Preis von 98 Euro pro Person. Programm: Wein, Weib und Gesang von den „Intendanten“ Karlsruhe.

Ort: Zehentkeller, Schulgasse
Karten: Bei der Winzergenossenschaft, Heidelbergerstr. 3

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Sonntag, 5. Dezember, 15 Uhr, Rathaus

Heddesheim. Die Gemeindbücherei präsentiert am Sonntag, den 5. Dezember, 15 Uhr, Tanja Szewczenko mit ihrem Kinderbuch „Kiki Kufenflitzer – Der Eiskristall“. Kinder ab dem Grundschulalter werden zu einer ganz besonderen Autorenlesung eingeladen. Die ehemalige Eiskunstläuferin Tanja Szewczenko liest aus ihrem Kinderbuch „Kiki Kufenflitzer – Der Eiskristall“. Mit Buchverkauf und Signierstunde. Der Eintritt ist frei, doch die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Tanja Szewczenko wurde 1977 in Düsseldorf geboren, sie gewann drei deutsche Meistertitel im Eiskunstlauf. Ihr internationaler Durchbruch erfolgte 1992. 2001 beendete sie ihre Eiskunstlaufkarriere. Sie arbeitete als Fotomodell und wirkte in Fernsehshows mit. In einer Show von Holiday on Ice trat sie wieder vor Publikum auf. Dabei zeigte sie sich als Solo- wie auch als Paarläuferin.

„Kiki Kufenflitzer“ erzählt von einem eigentlich normalen Mädchen – aber nur eigentlich. Denn welches normales Mädchen anstatt richtiger Schuhe ständig Kufen an den Füßen? Und welches normale Mädchen hat schon einen tollpatschigen Eisbären und einen neunmalklugen Pinguin, die beide auch noch sprechen können, als beste Freunde? -€¦

Ort: Rathaus, Fritz-Kessler-Platz
Eintritt: Eine kostenlose Eintrittskarte muss man sich deshalb in der Bücherei, Unterdorfstr. 2, abholen.

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir übernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewählte Termine in unsere Übersicht “Diese Woche”:
Termine Heddesheimblog.de
Termine Hirschbergblog.de
Termine Ladenburgblog.de
Termine Weinheimblog.de
Und für Termine aus anderen Gemeinden an:
Termine Rheinneckarblog.de

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können hier auch gerne für sich oder Ihre Veranstaltungen werben. Zum Auftakt unseres neuen Services begrüßen wir herzlich unseren neuen Kunden Kaffeehaus Ladenburg und Kaffeehaus Schriesheim und bitten unsere Leserinnen und Leser um freundliche Beachtung.
Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Über unsere Blogs erreichen Sie täglich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin wählte uns Ende 2009 auf Platz 3 “Regionales” unter die “100 Journalisten 2009″.

Eine schöne Woche wünscht Ihnen
Das weinheimblog

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Guten Tag liebe Leserinnen und Leser in, aus und um Weinheim!

Hardy Prothmann ist Chefredakteur von Weinheimblog.de. Er macht sich echte Sorgen um Sulzbach, denn die Ereignisse verdichten sich. Foto: sap

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Guten Tag!

Weinheim, 29. November 2010. Mit dem weinheimblog startet das vierte lokaljournalistische Blog des Journalisten Hardy Prothmann und seines Teams.

Hardy Prothmann. Bild: sap

Heute ist ein schöner Tag – unser viertes “Blog” startet für Weinheim.

Wir nennen unsere Seiten “Blog”, weil wir eine so genannte Blog-Software benutzen. Eine weltweit verbreitetes Redaktionssystem. Sie müssen wissen: In einem Blog ist die neueste Nachricht immer der erste Artikel. Wenn Sie also “ältere” Artikel lesen möchten, lesen Sie wie in einem Tagebuch. Nur von hinten nach vorne.

Aktiver Journalismus.

Was Sie bei uns lesen können, ist aktiver Journalismus. Lokal für Weinheim und überregional oder international, wenn es Weinheim betrifft.

Wir schreiben lebendig, sind sehr meinungsfreudig, recherchieren intensiv und sind vor allem eins: unabhängig.

Wir berichten überwiegend mit Texten und Bildern, aber auch mit Videonachrichten.

Wer ist wir?

Hardy Prothmann ist als freier Journalist verantwortlich im Sinne des Presserechts.
Sabine Prothmann betreut die Termine und schreibt viel über Kunst und Kultur.
Christian Mühlbauer ist unser derzeitiger Praktikant, den wir auch hier nochmals recht herzlich begrüßen.
Anna Ewald aus Schriesheim hat schon vor einiger Zeit ihr Praktikum begonnen.
Jule Kuhn-Weidler ist kurz davor, ihres zu beenden und wird dann Freie Mitarbeiterin.

Als Fotografen sind häufig die Agentur local4u für uns tätig sowie der Freie Mitarbeiter Robin Birr.

Weiter schreibt unsere Kolumnistin Gabi für Sie – jeden Montag. Über Familien- und Frauenthemen.
Matthias Petry ist unser Gesundheitskolumnist. Der Sportwissenschaftler “bewegt uns”.

Darüber hinaus schreiben befreundete Journalisten bei uns.

Machen Sie mit.

Oder auch Sie: Vor allem mit Kommentaren zu unseren Artikeln.

Sie können aber auch Gastbeiträge schreiben. Auch die Vereine sind herzlich willkommen, bei uns Ihre Artikel zu veröffentlichen.

Wir bieten Ihnen professionellen Journalismus an. Das bedeutet, alle Beiträge unterliegen unserer redaktionellen Kontrolle und müssen dementsprechende Standards erfüllen.

Ihre Meinung interessiert uns sehr. Wir bieten einen bürgernahen Journalismus, der kritisch hinschaut.

Wir bieten aber keinen “Bürgerjournalismus” – den finden wir gut und richtig. Er unterscheidet sich aber meist von professionellen Angeboten.

Professioneller, moderner Journalismus.

Wir verstehen uns als Chronisten. Wir notieren Termine, gehen dorthin und schreiben später darüber.

Wir suchen uns aber immer wieder “eigene Geschichten”, Porträts und Reportagen und auch investigative Stories. Lassen Sie sich überraschen.

Wir bieten außerdem viel Service und Nutzwert.

Ganz schön viel? Bestimmt. Vor allem, weil wir eine kleine Redaktion sind.

Wir starten heute und ab morgen “lernen” wir uns in die Stadt ein. Wir bieten um Verständnis, dass alles in Weinheim für uns “neu” ist.

Das ist tatsächlich so, weil Weinheim ein neues Berichtsgebiet ist und wir lernen immer dazu, weil wir neugierig sind.

Wir lernen schnell.

Sehen Sie uns nach, wenn wir nicht gleich alles und jeden kennen – wir lernen jedoch schnell. Nach einem Jahr werden wir (fast) alles einmal miterlebt haben – was die Veranstaltungen angeht.

Nach einigen Monaten kennen wir hoffentlich die meisten Vereine und vor allem viele Menschen. Unser Motto ist: onlinejournalismus.de: Interview Heddesheimblog: Seinen Job lieben und die Leser ernst nehmen

Sehen Sie uns deshalb auch nach, dass wir nicht jeden Termin besetzen können. Das kann kein Medium.

Intensiver Austausch mit unseren Leserinnen und Lesern.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie möchten, dass wir über Sie berichten. Oder über etwas anderes berichten sollen. Unsere Form von “Bürgerjournalismus” ist ein intensiver Austausch mit den Leserinnen und Lesern.

Für diese engagierte Arbeit wurde Hardy Prothmann 2009 unter die “100 Journalisten des Jahres” gewählt. Er wird häufig als Referent oder für Podiumsdiskussionen gebucht. Zuletzt beim 15. Mainzer Mediendisput 2010.

Bei dctp (Spiegel TV) können Sie ein Interview mit ihm über seine Arbeit sehen (37min.).

dctp-Journalist Philip Banse interviewt Hardy Prothmann.

Weitere Medienberichte über unsere Arbeit finden Sie hier.

Wir sind gerne auch Partner für Sie, wenn Sie in unserem offenen und kritischen Angebot werben möchten. In unserem überraschenden und meinungsstarken journalistischen Umfeld finden Sie hier viel Aufmerksamkeit.

Wir freuen uns sehr auf Weinheim. Bürgermeister Heiner Bernhard haben wir bereits einen “Antrittsbesuch” abgestattet, mit der Stadt stehen wir in regem Austausch.

Damit sind die Formalitäten erledigt. :-)

Ab sofort berichten wir und freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

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Einen schönen Tag wünschen Ihnen das weinheimblog,
Ihr Hardy Prothmann und sein Team