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Mittwoch, 07. August 2013

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Im Mai geht’s in die Normandie

DBS-Gastschüler aus Neufchatel-en-Bray im Rathaus empfangen

Weinheim, 16. März 2013. (red/pm) Im Rahmen eines Schüleraustausches besuchten Schüler aus Frankreich unter anderem Weinheim. Stadträtin Kramer präsentierte den Schülern dabei unter anderem das fürstliche Trauzimmer. Im Mai werden Schüler aus Weinheim in Frankreich zu Gast sein.

Information der Stadt Weinheim:

Die Austauschschüler zeigten sich von Weinheim angetan. (Bild: Stadt Weinheim)

Die Austauschschüler zeigten sich von Weinheim angetan. (Bild: Stadt Weinheim)

“Wer weiß, vielleicht gibt es in einigen Jahren ja eine deutsch-französische Hochzeit im Trauzimmer des Weinheimer Rathausturmes. Als Stadträtin Elisabeth Kramer jetzt in Vertretung von Oberbürgermeister Heiner Bernhard eine Gruppe von Jugendlichen mit ihren französischen Austauschschülern im Rathaus empfing, da führte sie die Schüler auch ins eindrucksvolle fürstliche Trauzimmer. Einige der Teenager ließen durchblicken, dass sie sich solch ein Ambiente durchaus als Ort für eine spätere Heirat vorstellen könnten. Auch beim Blick herab vom Rathausturm waren deutsche wie französische Teenager vom Blick auf Weinheim angetan.
Schon zum sechsten Mal fand der Schüleraustausch zwischen der Weinheimer Dietrich-Bonhoeffer-Schule (in Kooperation mit dem Bildungszentrum Hemsbach) und der Schule in Neufchatel-en-Bray statt; das Städtchen liegt inmitten einer ländlich geprägten Gegend in der Normandie. Ursprünglich hatte das Hemsbacher Gymnasium den Kontakt aufgenommen; als das Interesse zurückgging, stieg die Weinheimer DBS mit ins Boot.
Der Rathausempfang war der Anfang erlebnisreicher Tage. Später standen noch Ausflüge nach Speyer, nach Frankfurt und nach Worms auf dem Programm. Untergebracht sind die 15- bis 17-jährigen Gastschüler privat in Familien. Seitens der gastgebenden Schulen wurde der Austausch von Julia Knötschke und Christine Ächtker van Kan betreut, von französischer Seite wurde die Fahrt von Jacques-Alain Pestel begleitet.
Im Mai erfolgt der Gegenbesuch, dann werden die Bergsträßer Schüler für zehn Tage in den Norden Frankreichs reisen, dabei aber auch einen Tag lang Paris besuchen, die Universitätsstadt Rouen und auch auf den Spuren der gemeinsamen Geschichte wandeln, wenn sie die Orte besuchen, an denen im Zweiten Weltkrieg die Allierten gelandet sind, um die deutsche Besetzung Frankreichs zu beenden.
Dafür, dass Schülerbegegnungen wie diese die frühere „Erbfeindschaft“ in europäische Freundschaft verwandelt haben, liefert der Austausch Weinheim/Hemsbach/ Neufchatel-en-Bray bereits gute Beispiele. Längst haben sich private persönliche Freundschaften entwickelt. Einige Schüler der vergangenen Jahre besuchen sich heute noch regelmäßig. Eine Schülerin verbrachte neulich sogar drei Monate in Frankreich. “

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