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Sonntag, 03. November 2013

Floßfahrtgaudi der Woinemer Hausbrauerei

Die Gallier machten das Rennen

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Die Gallier Udo Metz, Thomas Raitz und Rolf Salwiczek waren nicht die schnellsten, machten aber trotzdem den ersten Platz.

Weinheim, 01. Juli 2013. (red/ms) Knapp 10.000 Besucher kamen gestern zur Floßfahrtgaudi der Woinemer Hausbrauerei an die Weschnitz. Um 11:00 Uhr präsentierten 60 Teilnehmer ihre 17 kreativen Boote, bevor sie um 13:00 Uhr an der Peterskirche zu Wasser gelassen wurden. Die Serviceclubs “Ladies’ Circle” und “Round Table” boten mit 3.000 gelben Badeenten eine besondere Tombola. [Weiterlesen...]

Die beste Geschichte unter 351 Einsendungen

Peter-Härtling-Preis für Nataly Savina

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Weinheim, 07. Mai 2013. (red/pm) Nataly Savina bekommt mit ihrem Jugendroman „Love Alice“ in diesem Jahr den „Peter-Härtling-Preis“ des Weinheimer Verlages BELTZ & Gelberg verliehen. Die Jury wählte das Manuskript der 34-jährigen in Lettland geborenen Autorin unter 351 anonym eingereichten Texten aus. Die öffentliche Preisverleihung in Anwesenheit von Peter Härtling findet in diesem Jahr am Sonntag, 12. Mai, um 16 Uhr in der BELTZ-Buchhandlung im Atrium in der Bahnhofstraße statt. [Weiterlesen...]

Beratung über die künftige Bebauung in „West II“

„Lage und Topographie nutzen“

Weinheim, 07. Mai 2013. (red/pm) Das Grundstück zwischen Muckensturmer Straße, der B3 und den bisherigen Grenzen des Gebietes „Hohensachsen West II“ ist fast 6.000 Quadratmeter groß und die Bebauung wird künftig von Hohensachsen prägen. Deshalb will die Stadtverwaltung die künftige Gestaltung des Grundstücks sorgfältig begleiten und öffentlich diskutieren. [Weiterlesen...]

Wahl erfolgte einstimmig

CDU Weinheim wählt Roger Schäfer erneut zum Vorstand

Weinheim, 07 Mai 201. (red/pm). Die Mitgliederversammlung des CDU Ortsverbandes Weinheim hat bei der Vorstandswahl am vergangenen Donnerstagabend Roger Schäfer erneut zum Vorsitzenden gewählt und ihm einen mehr als deutlichen Vertrauensbeweis ausgesprochen. Die Abstimmung verlief ohne Gegenstimmen und mit einer Enthaltung. [Weiterlesen...]

Umweltschutz für Kinder

Das Weinheimer Naturdiplom

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Weinheim, 07. Mai 2013. (red/pm) Das Naturdiplom in Weinheim ist eine Erfolgsgeschichte. Das zeigt sich auch am neuen Programm wieder, das ab dieser Woche im Bürgerbüro und in den Verwaltungsstellen sowie im Internet abzuholen ist. [Weiterlesen...]

Informationsabend mit Uli Sckerl

Eine Zwischenbilanz zur Energiewende

Weinheim, 12. April 2013. (red/ms) ”Metropolsolar” und der “Runde Tisch Energie Weinheim” veranstalten nächsten Montag einen Informationsabend mit Uli Sckerl im Alten Rathaus. Nach zwei Jahren rot-grüner Landesregierung soll eine Zwischenbilanz zur Energiewende gezogen werden.

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Gebühren "weltlicher" Träger werden den kirchlichen "angenähert"

Die Stadt übernimmt einen höheren Anteil an Kita-Betriebskosten

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Kindergarten “Kinderland”. Archivbild: Stadt Weinheim

Weinheim, 30. November 2012. (red/ms) Da die freien Plätze außerhalb der meist vollkommen besetzten konfessionellen Kindertagesstätten (Kitas) wesentlich teurer und somit für viele Familien zu unattraktiv sind, hat man am 21. November im Gemeinderat beschlossen, ab 2013 die Kitas “Sternschnuppe” und “Kinderhaus” finanziell stärker zu unterstützen.

Wenn man als Familie Glück hat, erwischt man einen freien Platz in einer konfessionellen Kita Weinheims und zahlt 182 Euro pro Monat. Hat man mehrere Kinder nimmt der Betrag pro Kind ab, für drei Kinder zahlt man dann 92 Euro pro Kopf, bei vieren sind es nur noch 30 Euro. Doch leider sind diese Plätze sehr begehrt und meistens schnell vergriffen. Die verbleibenden freien Plätze sind erheblich teurer, sodass sie für manche Familien kaum noch bezahlbar sind und für die meisten unattraktiv wirken.

Postillion e.V. leitet in Weinheim zwei Kinderkrippen und zwei Kindertagesstätten, das “Kinderhaus” und die “Sternschnuppe”. Aktuell kostet dort ein Platz pro Kind 210 Euro, beziehungsweise 264 Euro. Dies ist vor allem für Familien mit mehreren Kindern problematisch, denn auch weitere Kinder kosten den vollen Betrag: Bei vier Kindern müssten monatlich mehr als 1.000 Euro  gezahlt werden – ein Betrag, den sich zahlreiche Familien schlichtweg nicht leisten können.

Belastung der Kinder vermeiden

Wer einen Platz in einer der beiden Kitas hatte, wechselte zumeist in eine konfessionelle, sobald dort ein Platz frei wurde. Die ständigen Wechsel erschwerten nicht nur, eine Regelmäßigkeit in den Betrieb zu bringen, sondern sind, mehreren Pädagogen zufolge, auch eine starke Belastung für die betroffenen Kinder, da diese sich schon nach wenigen Monaten wieder an eine neue Umgebung gewöhnen müssen.

Daher beschloss der Gemeinderat, ab 2013 einen höheren Anteil an den Betriebskosten zu übernehmen. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 63 Prozent, bislang waren es 65 beziehungsweise 75 Prozent, nun sollen sie auf 85 Prozent erhöht werden. Für den Haushalt der Stadt bedeutet das einen Kostenmehraufwand von etwa 90.000 Euro.

Dafür wird man nächstes Jahr im “Kinderhaus” und im “Löwenzahn” gleichermaßen für ein einzelnes Kind 200,20 Euro und für vier jeweils 33,00 Euro zahlen.

Das Projekt zur Förderung der Naturwissenschaften in Kindertageseinrichtungen wird fortgesetzt

Kinder sollen weiterhin forschen

Weinheim, 30. November 2012. (red/ms) Damit schon im Kindesalter der Zugang zum Forschen ermöglicht wird, wurde im Gemeinderat am 21. November beschlossen, das Projekt zur Förderung der Naturwissenschaften fortzusetzen, obwohl ab 2013 für die Stadt Kosten entstehen .

Zwei- bis dreimal im Monat kommen Mitarbeiter der Gesellschaft für Umweltbildung Baden-Württemberg e.V. (GUB), welche ihren Sitz in Weinheim hat, in verschiedene Kindertageseinrichtungen der Region, um mit Kindern und begleitenden Erziehern Experimente durchzuführen.  Dabei erhalten die anwesenden Erzieher zu jedem Experiment eine Anleitung, um diese nachzuvollziehen und später auch selbst mit den Kindern durchführen zu können. Außerdem werden die Erzieher regelmäßig weitergebildet.

In den Kindergärten “Schatzinsel”, “Wurzelkindergarten”, “St. Laurentius”, ”Bürgerpark”, dem Kindergarten Waid und dem “Kinderhaus Rasselbande”, welche von Anfang an am Projekt teilnehmen, ist die Grundausbildung beispielsweise bereits abgeschlossen – die Erzieher können nun selbstständig Experimente durchführen. Inzwischen nehmen auch die evangelische Kindertagesstätte Hohensachsen und die Kindertagesstätte “Mäusenest” am Projekt teil. Ab 2013 starten auch noch “Pusteblume”, “Löwenzahn” und der Kindergarten St. Maria.

Seit 2007 bezieht das Projekt Fördergelder von der Hector Stiftung, die nicht nur die fachliche Begleitung finanziert hat, sondern es den Kindergärten auch ermöglicht hat, sich so genannte Forschungsräume einzurichten. Während über die Jahre einen sechsstelliger Betrag gesponsort wurde – davon allein rund 50.000 Euro für Materialkosten – hat die Stiftung nun angekündigt, ihre Forschungsgelder 2013 auf 27.000 zu reduzieren und 2014 komplett zu streichen.

Im Gemeinderat war man sich einig, dass eine Fortsetzung des Projektes erstrebenswert ist: Da es im Bereich der Naturwissenschaften an Fachkräften mangle, sei es besonders wichtig, Kinder schon im jungen Alter an diese Themen heranzuführen. Um neue Austattung zu finanzieren, die Experementierstunden zumindest einmal im Monat fortzusetzen und die Nachbetreuung der Erzieher zu sichern, werden 2013 etwa 8.000 Euro und 2014 ca. 12000 Euro durch den städtischen Haushalt beigesteuert.

Der Gemeinderat bewilligt Baukostenzuschüsse in Höhe von insgesamt 115.960 Euro

Kindergärten werden saniert

Weinheim, 30. November 2012. (red/ms) Verschiendene Kindertageseinrichtungen werden durch Beschluss des Gemeinderats gefördert. Die Stadtkasse trägt dabei jeweils siebzig Prozent der Gesamtkosten. Insgesamt beläuft sich die Höhe der Gelder auf knapp 116.000 Euro.

Übersicht über die Förderungen:

Waldorf-Kindergarten

Da in der Vergangenheit Wasser in das Gebäude eindringen konnte, wurde beschlossen, das Dach des Waldorf-Kindergarten in der Kurt-Schumacher-Straße 15 im Jahr 2013 zu sanieren. Außerdem wird aus hygienischen Gründen die Holzterasse durch eine Pflasterfläche ersetzt werden. Dabei belaufen sich die Kosten auf knapp 20.000 Euro, die Stadt übernimmt 13.940 Euro.

Kindergarten St. Josef

Mehrere Geräte am Spielhügel des katholischen Kindergarten St. Josefs im Langgewann 14, Lützelsachsen, waren heruntergekommen und die Sicherheit der Kinder gefährdet. Um eine Sanierung zu ermöglichen, steuert die Stadt Weinheim etwa 15.000 Euro aus dem Vermögenshaushalt 2013 bei.

Kindergarten St. Marien

Für verschiedene Investitionen im Kindergarten St. Marien im Lärchenweg 2 genehmigt die Stadt Weinheim einen Baukostenzuschuss in Höhe von 32.130 Euro: Neben dem Erbau von Rampen und einem Unterstellplatz für Kinderwagen, einer Fußbodenrenovierung soll auch eine Heizungsanlage ausgetauscht werden, da diese aufgrund ihres Alters nicht mehr zu regulieren ist. Außerdem wurde für die Kosten von 18.500 Euro ein Personalraum für Besprechungen und als Rückzugsmöglichkeit für die Mittagspausen renoviert und eingerichtet. Vorher hatten die 17 Pädagogen keinen solchen.

Kindergarten St. Laurentius

In den Sommermonaten klagte man im Kindergarten St. Laurentius in der Moltkestraße 8 über eine starke Erwärmung im Gebäude: der Sonnenschutz sei nicht ausreichend und das Arbeiten beeinträchtigt. Um dem entgegenzuwirken soll neuer Sonnenschutz angebracht werden: Eine Außenjalousie für den Gruppenraum und ein neues Sonnensegel im Flurbereich, Kostenpunkt für die Stadt: 11.480 Euro.

Evangelische Kindergärten Sulzbach

Die Raumsituation in den evangelischen Kindergarten Sulzbach, Gartenstraße 8,  ist beengt, außerdem fehlt ein Personalzimmer. Die Kirchengemeinde überlässt den Kindergärten die Empore der Kirche. Um diese bis 2014 zu renovieren und umzubauen, sind insgesamt 62.151 Euro veranschlagt, die Stadt beteiligt sich mit siebzig Prozent (rund 43.400 Euro).

Vom Gemeinderat erfolgreich beurteiltes Projekt wird fortgesetzt

Elternberatung auch 2013 und 2014

Weinheim, 30. November 2012. (red/ms) Der Gemeinderat Weinheim hat in der öffentlichen Sitzung vom 21. November 2012 beschlossen, die Elternberatung am Übergang von der Schule zum Beruf fortzusetzen und auf die Friedrich Realschule zu erweitern. Haushaltsmittel in Höhe von 7.500 Euro werden ab 2013 zur Verfügung gestellt werden.
Seit Januar 2010 wird das Projekt des Europäischen Sozialfonds (ESF) “Azubi statt ungelernt – mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund ausbilden” an der Karillon- und der Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule in Weinheim unter der Leitung der Fachstellen Eltern-Schule und Jugendberufshilfe umgesetzt, das Familien mit Migrationshintergrund in der Übergangsphase zwischen Schule und Beruf helfen soll. Dabei wurden die Kosten bislang vollständig vom ESF und dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg getragen.
Da das Projekt als erfolgreich beurteilt wird, wurde nun ein Folgeantrag gestellt, außerdem plant man die Zielgruppe zu erweitern: Bisher konnten nur türkische Elternhäuser unterstützt werden, künftig sollen auch weitere Familien mit entsprechendem Bedarf gefördert werden. Ab 2013 soll auch die Friedrich-Realschule in das Projekt mit aufgenommen werden.
Während im Zeitraum 2010 bis 2012 für die Stadt Weinheim keine Kosten für das Projekt entstanden sind, ist nun eine Ko-Finanzierung in Höhe von 20 Prozent der Gesamtkosten Voraussetzung für eine Förderzusage – konkret bedeutet das, im Jahr 2013 müssen 7.500 Euro, im Jahr 2014 5.800 Euro aus dem Vermögenshaushalt gezahlt werden.