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Mittwoch, 25. September 2013

Defekte Isolation einer Muffe löst Erdschluss aus

Ursache des Stromausfalls geklärt

Weinheim, 19. September 2013. (red/pm) Eine “Muffe” war schuld – informieren die Stadtwerke aktuell. In der Nacht zum Montag war in mehreren Stadtteilen für gut vier Stunden der Strom ausgefallen. Betroffen waren rund 6.000 Kunden. Die Ursachenermittlung hat drei Tage in Anspruch genommen. [Weiterlesen...]

Tipps von Experten, wie Sie Ihr zu viel gezahltes Geld zurückbekommen

Schluss mit zweifelhaften Gaspreiserhöhungen

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Ihre Gasrechnung wird immer teurer? Im Falle von rechtswidrigen Preiserhöhungen können Sie sich Ihr Geld zurückholen. (Foto: CC-BY-SA-2.0, via Wikimedia Commons)

Rhein-Neckar, 19. September 2013. (red/aw) Nach dem juristischen Erfolg der Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen vor dem Bundes­gerichts­hof steht fest: RWE und andere Gasversorger müssen Hundert­tausenden von Kunden auf unzu­lässige Preis­erhöhungen entfallende Beträge zurück­zahlen – zum Teil über viele Jahre hinweg. Ein Test unter dreißig Anbietern zeigt, dass die Transparenz in dieser Branche aber immer noch nicht ausreichend ist. Die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest hat für bereits Geschädigte Tipps veröffentlicht, wie Sie sich Ihr Geld zurückholen können. [Weiterlesen...]

Hunderte Haushalte ohne Strom - Ampelschaltungen ausgefallen - Verkehrsbehinderungen

Stromausfall nach Kabelfehler

Weinheim, 16. September 2013. (red/pm) Aktualisiert. Ein Kabelfehler im 20-KV-Netz hat in der Nacht zum Montag in Weinheim einen Stromausfall in weiten Teilen der Stadt verursacht. Noch am Montag Vormittag arbeiteten die Stadtwerke Weinheim unter Hochdruck daran, den Grund für den Fehler herauszufinden. [Weiterlesen...]

Gutes Geschäftsjahr der Stadtwerke Weinheim GmbH

Große Herausforderung trotz positiver Bilanz

Stadtwerke-Chef Peter Krämer kann sich über eine positive Geschäftsentwicklung freuen – die Energiepolitik hingegen macht ihm große Sorgen.

Weinheim, 26. Juli 2013. (red) Die Stadtwerke Weinheim GmbH konnten Umsatz und Ergebnis im Geschäftsjahr 2012 steigern. Insgesamt zieht das Unternehmen eine positive Bilanz, steht aber durch Veränderungen im Energiemarkt wie alle Versorger vor großen Herausforderungen. Geschäftsführer Peter Krämer sieht die Politik in der Pflicht – ihm fehlt ein Masterplan zur Energiewende. Insbesondere die Versorungssicherheit bereitet im Sorgen. [Weiterlesen...]

Am 27. Juli – Große Bühnen-Fernsehshow mit DJ Ötzi am 26. Juli im Stadion

Nils Schmid startet Tour de Ländle

DJ Pressefotos Es ist Zeit (2012) - CMS Source

Die Vorbereitungen für die Bühnenshow laufen auf Hochtouren: Am 26. Juli treten unter anderem DJ Ötzi und Mara Kayser zum Start der Tour de Ländle auf. Foto: Stadt Weinheim

Weinheim, 15. Juli 2013. (red/pm) Wenn am Samstag, 27. Juli, morgens um 08:30 Uhr fast 3.000 Radfahrer im Weinheimer Stadion zur „Tour de Ländle“ starten, dann ist die Schlagerkanone „DJ Ötzi“ wohl schon wieder bei seinem Anton aus Tirol. Aber in Weinheim ist der Vorabend des Tourstarts genauso wichtig wie das Radeln selbst. [Weiterlesen...]

Neubaugebiet Lützelsachsen Ebene

Spatenstich für Heizzentrale

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Peter Krämer, Geschäftsführer der Stadtwerke Weinheim, Architekt Roland Träger, Erster Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, Uwe Gerbich-Demmer vom Pilgerhaus, Werner Sporer vom Autohaus Sporer und Manfred Müller-Jehle von der Wirtschaftsförderung der Stadt Weinheim (von Links) setzten heute den ersten Spatenstich für die neue Heizzentrale.

Weinheim, 02. Juli 2013. (red/ld) Heute mittag war Spatenstich für die neue Heizzentrale der Stadtwerke Weinheim. Sie soll im Oktober, zu Beginn der Heizperiode, in Betrieb gehen. In dem 250 Quadratmeter großen, einstöckigen Gebäude soll ein Heizkessel betrieben werden, der als Reserve dienen soll. Die restliche Wärmeleistung wird über die Abwärme des Blockheizkraftwerks von Landwirt Axel Großhans bezogen. [Weiterlesen...]

Wasser wird nicht privatisiert – der Schriesheimer Gemeinderat trägt nichts dazu bei

„Vielen war nicht bewusst, dass es Altenbach und Ursenbach direkt betrifft“

Auch künftig kommt bezahlbares und hochwertiges Wasser von kommunalen Versorgern beim Verbraucher an.

Schriesheim/Rhein-Neckar, 21. Juni 2013. (red/zef) Heute erteilte der EU-Kommissar Michel Barnier der Privatisierung von der Trinkwasserversorgng auf massiven öffentlichen Druck der Europäischen Bürgerinitiative right2water, von Kommunen und dem Deutschen Städtetag  eine endgültige Absage. Der Gemeinderat Schriesheim hat es jedoch am Mittwoch versäumt, im Gegensatz zu den Gemeinderäten in Weinheim und Heddesheim, seinen Beitrag zu leisten. Eine entsprechende Resolution von Grünen und SPD lehnte der Gemeinderat mit einem Patt von 13 Ja- und 13 Nein-Stimmen ab. Besonders irritierend äußerte sich die Fraktion der CDU: Ihr war nicht bewusst, dass die Ortsteile Ursenbach und Altenbach im Gegensatz zu Schriesheim von einer europaweiten Ausschreibung betroffen gewesen wären. [Weiterlesen...]

Laut Landtagsabgeordnetem Uli Sckerl bedroht die EU die kommunale Wasserverorgung

Trinkwasser bald nur noch für Reiche?

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Schriesheim/Rhein-Neckar, 05. März 2013. (red/zef) Schwerpunktthema der Grünen Kreisversammlung am 28. Februar war etwas, das jeden betrifft: Die Wasserversorgung. Am 28. Juli 2010 erklärten die Vereinen Nationen den Zugang zu sauberem Wasser zu einem Menschenrecht. Das Problem ist jedoch: Dies ist gesetzlich nicht bindend. Laut Uli Sckerl, dem Vorsitzenden der Grünen Rhein-Neckar, möchte nun die Europäische Kommission, die Regierung der EU, dieses Recht unterlaufen. Bereits 1,2 Millionen BürgerInnen der EU haben sich in einer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) dagegen ausgesprochen. [Weiterlesen...]

Feuerwehrhaus und Keltensteinhalle

Ökologische Wärme für Rippenweier

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Weinheim-Rippenweier, 29. November 2012. (red/pm) Feuerwehrhaus und Keltensteinhalle werden jetzt von einer Holzheizung versorgt – Stadtwerke prüfen Wärmenetz für den Ort.

Pressemitteilung der Stadt Weinheim:

Das Feuerwehrhaus und die Keltensteinhalle in Rippenweier werden jetzt durch eine Holzheizung versorgt. Foto: Stadt Weinheim.

“Energetisch betrachtet, ist die Keltensteinhalle im Weinheimer Ortsteil Rippenweier jetzt das wohl umweltfreundlichste und innovativste Gebäude in der ganzen Stadt. Im Sommer wurde auf dem Dach eine Bürgersolaranlage installiert, die seither ordentlich Strom produziert. Und seit dem heutigen Donnerstag (29. November) wird die Halle mitsamt dem benachbarten Feuerwehrhaus über eine Nahwärmeversorgung aus einer Holzheizung im Ort versorgt.

Das ist für die beiden öffentlichen Gebäude ein großer Fortschritt, betonte jetzt Weinheims Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, denn bislang musste dort mit Nachtspeicheröfen elektrisch geheizt werden. Die Stromkosten waren in den letzten Jahren ständig gestiegen. Eine Umstellung auf Gas war nicht möglich, weil in Rippenweier kein Gasleitungsnetz zur Verfügung steht.

Jetzt hat die Stadt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Durch die Umstellung auf die Nahwärme heizt sie CO2-neutral und damit deutlich ökologischer, sie spart rund 10 000 € Heizkosten im Jahr (was eine rasche Amortisation der Investitionskosten ermöglicht) und sie bewahrt die Wertschöpfung vor Ort. Denn die Holzhackschnitzel- und Scheitholzheizung steht beim örtlichen Forstunternehmen Werner Bitsch. Von dort werden bereits neben seinem eigenen Wohnhaus zwei weitere Gebäude mit Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen versorgt.

Die Wärme für die beiden städtischen Gebäude wird durch eine 300 Meter lange Wärmeleitung zum Feuerwehrhaus geführt. Dort steht ein Pufferspeicher mit 5000 Liter Speichervolumen. Von dort wird die Wärme über Wärmetauscher auf die beiden Gebäude verteilt. Die alten Nachtspeicheröfen wurden entfernt und durch wassergeführte Heizkörper ersetzt. Die Lüftungsanlage und die Fußbodenheizung in der Keltensteinhalle wurden ebenfalls an das wassergeführte Heizsystem angeschlossen. Werner Bitsch und Dr. Torsten Fetzner unterzeichneten am Donnerstag einen Vertrag über die Wärmelieferung. Beantragt ist ein Zuschuss aus dem Landesprogramm „Klimaschutz Plus”.

Und Werner Bitsch plant noch mehr: Gemeinsam mit seinem Partner Peter Quintel will er im Ortskern ein Wärmenetz aufbauen. Die Stadtwerke Weinheim, selbst engagierte Verfechter von Nah-und Fernwärme, stehen dem Projekt aufgeschlossen gegenüber: „Wir können uns vorstellen, Juniorpartner des Projekts zu sein“, sagt Peter Krämer, Geschäftsführer der Stadtwerke Weinheim dazu. „Wir würden als Stadtwerke unser Know-how beim Aufbau von Wärmenetzen einbringen; die Herrn Bitsch und Quintel den Brennstoff und die Räumlichkeiten für die Wärmezentrale“, führt er weiter aus.

Ob sich ein Wärmenetz allerdings wirtschaftlich in Rippenweier realisieren lässt, hänge davon ab, wie viele Hausbesitzer und Bauherren künftig tatsächlich Wärme beziehen wollen. Im ersten Schritt wollen die drei jetzt zunächst das Interesse der Anlieger und die Machbarkeit prüfen.”

Strompreiserhöhung 2013: Auch Stadtwerke Weinheim müssen aufschlagen

“Wir haben gar keine andere Möglichkeit”

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Peter Krämer, Geschäftsführer der Stadtwerke Weinheim, in der Leitwarte des Betriebs. Herr Krämer spart nicht mit Kritik an der Energiepolitik. Die Strompreispolitik vergleicht er mit planwirtschaftlichen Prozessen.

Weinheim/Rhein-Neckar, 17. November 2012. (red/aw) Die Strompreise sind seit Wochen in aller Munde. Jetzt haben auch die Stadtwerke Weinheim angekündigt, im nächsten Jahr den Strom teurer zu machen. Stadtwerke-Chef Peter Krämer ist darüber alles andere als glücklich. Nach seiner Auffassung sind staatliche Umlagen und Steuern der Energiewende dafür verantwortlich . Wir haben ihn im Interview über die Gründe seiner Kritik an der Energiepolitik und möglichen Folgen der Erhöhung befragt.

Interview: Alexandra Weichbrodt

Herr Krämer, die Stadtwerke erhöhen den Strompreis zum 1. Januar 2013 um etwa 10 Prozent, von 24,92 Cent pro Kilowattstunde auf 27,58 Cent. Haben Sie Sorge, dass Ihnen jetzt die Kunden davon laufen?

Peter Krämer: Unsere Kunden sind natürlich preissensibel, die meisten wissen aber auch, dass wir faire Preise haben und auf uns Verlass ist. Etliche Billiganbieter sind in den vergangenen Jahren Pleite gegangen. Das haben sich die Verbraucher gemerkt. Und ich bin auch überzeugt, dass die meisten unserer Kunden wissen, dass die aktuelle Preiserhöhung ausschließlich staatlich verordnete Preisbestandteile betrifft, die wir an den Gesetzgeber abführen müssen. Wir haben sie mit dem Anschreiben darüber ausführlich informiert. Die Preiszusammensetzung beim Strom sieht inzwischen so aus, dass wir 70 Prozent der Kostenbestandteile als Versorger überhaupt nicht mehr beeinflussen können: Das sind Steuern, diverse Umlagen für die Finanzierung der Energiewende sowie Abgaben Wir haben also gar keine andere Möglichkeit als unsere Preise daran anzupassen.

Welche Probleme treten bei der Weitergabe dieser Erhöhung an den Kunden auf?

Krämer: In erster Linie sehe ich das Problem, dass der Kunde die gesetzlichen Änderungen am Strompreis zum Jahreswechsel kaum noch nachvollziehen kann. Spricht man heute mit einem Kunden, dann kennt er vielleicht noch das EEG, das Erneuerbare Energien Gesetz. Eventuell auch die Stromsteuer. Aber bei den Begriffen Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, Konzessionsabgabe oder Offshore-Haftungsumlage wird es schon schwierig. Wir versuchen, das System für unsere Kunden transparent zu machen, indem wir sie über die einzelnen Umlagen und ihre Höhe informieren. Die sind aber so mannigfaltig, dass es selbst für uns, die Mitarbeiter der Stadtwerke, mittlerweile Broschüren gibt, damit wir noch den Überblick behalten. Der Verbraucher weiß inzwischen, dass das Thema insgesamt sehr komplex und schwierig geworden ist. Aber er hat kein Verständnis dafür, dass die Preise ins Unermessliche steigen – was ich gut verstehen kann. Wir stellen vermehrt fest, dass diese Erhöhungen beispielweise Rentner oder HartzIV-Empfänger drastisch treffen. Für diese Menschen sind 50 oder 70 Euro mehr im Jahr eine Menge Geld. Dieses Geld fehlt. Irgendwann können diese Menschen ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen. Und diese Klientel nimmt derzeit leider zu.

“Im Dreijahres-Vergleich sind wir meist der günstigste Anbieter.”

Da spielt der Preisunterschied bei der Wahl des Preisanbieters also oft eine Rolle. Nehmen Sie die Konkurrenz in der Region wahr?

Krämer: Die regionalen Anbieter mit vergleichbarer Größenordnung und Arbeitsweise wie wir sind alle auf einem ähnlichen Preisniveau. Was bei der beschriebenen Preis-Systematik auch logisch ist. Die Unternehmen, die sich im Preis stark differenzieren, sind oft Unternehmen, die mit unlauteren Methoden arbeiten – wie Vorauskasse oder Kostenerhöhungsmechanismen. Da muss man als Verbraucher bei der Wahl gut aufpassen. Zu Recht sind deshalb auch die Verbraucherverbände wach geworden und warnen vor solchen Produktanbietern. Wenn Anbieter dasselbe Produkt wie wir 100 Euro günstiger anbieten, kann ich mir das wirtschaftlich nicht erklären. Das geht gar nicht bei nur 30 Prozent beeinflussbaren Kostenanteilen. Ein solcher Preisunterschied ist allein mit Energieeinkauf und Vertriebsmarge nicht zu realisieren. Wir haben bei Untersuchungen festgestellt: Im Dreijahres-Vergleich sind wir meist der günstigste Anbieter. Weil wir keine so großen Erhöhungen in diesem Zeitrahmen durchführen wie beispielsweise die zunächst augenscheinlich günstigeren Anbieter, die mit attraktiven Wechselkonditionen locken. Wir können und wollen nicht spekulieren und versuchen dem Kunden auf der Basis unserer Möglichkeiten ein seriöses, langfristiges und möglichst günstiges Angebot zu machen.

Den Wettbewerb nehmen Sie also schon wahr?

Krämer: Ja, natürlich. Die Wechselfreudigkeit nimmt deutlich zu, der Wettbewerb wird schärfer. Allerdings finde ich es kurios, wie der Gesetzgeber die Rahmenbedingungen für Wettbewerb gestaltet. Die Bundesregierung hat 1998 den Wettbewerb in Energiebereichen ausgerufen. Der Stromvertrieb und die Netze mussten getrennt werden. Aber was ist seit damals passiert? Wir unterliegen einer Marktabgrenzung vom Bundeskartellamt, das heißt wir werden in unserem Marktgebiet als Monopolist geführt. Wir haben aber 100 Anbieter im Strom-Netzgebiet und 50 beim Gas. Da kann man also nicht davon sprechen, dass kein Wettbewerb existiert. Und trotzdem entstehen problematische Situationen, wie im Fall Teldafax. Eine Art Schneeballanbieter, der bewusst vom Kartellamt toleriert wird, und dann Insolvenz anmeldete. Neben den Kunden bleiben wir als Stadtwerke bei Insolvenzfällen unseriöser Anbieter auch auf unseren Kosten sitzen. Das ist eine absolute Ungerechtigkeit. Diese Meinung äußere ich auch gegenüber der Politik. Da jedoch Gehör zu finden, ist recht schwierig, weil dann oft die Aussage folgt: Gewöhnt euch an den Wettbewerb. Aber ein fairer Wettbewerb ist fast unmöglich, wenn 70 Prozent der Kosten nicht mehr zu beeinflussen sind. Das ist energiepolitische Planwirtschaft.

“Planwirtschaftliche” Strompreise

Sie haben mit Ankündigung der Preiserhöhung auch die Energiepolitik heftig kritisiert. Was läuft Ihrer Meinung nach schief?

Krämer: Ich bin ja Wirtschaftsingenieur und in meiner Natur liegt es, die Sachen zu analysieren, zu bewerten und daraufhin Konzepte zu erstellen. Genau das vermisse ich bei der Energiepolitik. Dort wird das Problem nicht analysiert, sondern es wird vorweg die Einzelentscheidung getroffen. Dann erleben alle ein heilloses Durcheinander und wundern sich darüber. Ich bin der Meinung, dass man sich spätestens nach dem Unglück in Fukushima hätte zusammen setzen sollen und überlegen sollen, wie das Konzept für die Energiewende aussehen soll. Das hat man aber nicht getan. Sondern man hat an vielen einzelnen Stellschrauben gedreht und erlebt jetzt einen Wust an Umlagen und Kostensteigerungen. Man hat kein Konzept entwickelt, in dem eben nicht nur Unweltverträglichkeit und Partikularinteressen, sondern auch der Kunde vorkommt. Ein Beispiel: Das Energiewirtschaftsgesetz. Der Begriff Kunde kommt darin noch nicht einmal vor. Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Meine Kritik besteht also darin, dass wir einen riesigen Aufwand betreiben, planwirtschaftliche Strompreise zu kreieren, der nicht sinnvoll ist. Das ist keine Kritik an einzelnen Parteien. Dieses System ist über mehrere Wahlperioden hinweg aufgebaut worden. Egal ob rot-grün, schwarz-rot oder schwarz-gelb, es fehlte immer der Masterplan.

Wo könnte man diesen Masterplan besonders gebrauchen?

Krämer: Ganz klar beim Thema CO2-Reduzierung. Das wurde zum Anfang der Energiewende groß angekündigt. Doch jetzt sind wir von einer Lösung wieder weit entfernt. Das Thema Klimawandel ist nach wie vor die große Herausforderung, aber momentan wieder mal aus dem Fokus verschwunden. Würde dieses Ziel weiter verfolgt werden, müsste man sich Gedanken machen, wie der CO2-Ausstoß im Kosten-Nutzen-Verhältnis zu reduzieren ist. Das macht die Energiepolitik aber derzeit nicht. Was gemacht wird, ist eine einseitige Förderung regenerativer Projekte.

“Der Klimawandel betrifft uns alle – man kann die Industrie da nicht rausnehmen.”

Beispiel?

Krämer: Warum muss denn die Anschaffung einer Photovoltaikanlage mit acht bis zehn Prozent verzinst werden, wenn der Zinssatz einer zehnjährigen Bundesanleihe derzeit bei einem halben Prozent liegt? Hier wird übersubventioniert. Da fehlt einfach die Relation. Der größte Effekt, um CO2 einzusparen, ist laut Studien unter anderem der Austausch von alten Heizungsbrennern. Bis zu 20 Prozent Effizienzsteigerung kann man damit erreichen. Wenn ich das auf alle Haushalte multipliziere, komme ich auf gigantische Ergebnisse. Dämmung hingegen ist das teuerste, was man machen kann. Das Gegenargument mit der Vernichtung fossiler Brennstoffe wiegt natürlich schwer. Allerdings reden wir bei der Energiewende von einem Generationenprojekt. Ich habe manchmal den Eindruck, das muss innerhalb einer Wahlperiode erledigt werden. Meiner Meinung nach ist das ein fataler Trugschluss. Zudem werden bestimmte Aktivitäten und Gruppen aus der Verantwortung der Energiewende herausgenommen. Beispielsweise die Industrie. Da sagt man: Damit haben die nichts zu tun, die haben Wettbewerb, die schaffen Arbeitsplätze. Was ja auch richtig ist. Aber ich bin der Meinung, wenn die zentrale Herausforderung der Klimawandel ist, dann betrifft uns diese alle. Da kann man Teile der Gesellschaft nicht ausschließen. Wir müssen gemeinsam nach unseren Kräfteverhältnissen und wirtschaftlichen Möglichkeiten unseren Beitrag leisten. Eine gewisse Gerechtigkeit geht jetzt, so wie es derzeit gehandhabt wird, verloren.

Ist es in der Praxis tatsächlich so, dass von der Industrie absichtlich viel Strom verbraucht wird, um gewisse Umlagebefreiungen zu erhalten?

Krämer: Ja, es gibt Einzelfälle. Ist ja auch klar. Angenommen der Unternehmer hat eine Befreiungsgrenze bei 100 Einheiten. Verbraucht hat er aber nur 98. Die zwei fehlenden Einheiten kosten vielleicht 2.000 Euro. Überschreitet er aber die Schwelle der 100, werden ihm 10.000 Euro erstattet. So ist die Handlungsweise nachvollziehbar, Energie unter wirtschaftlichen Aspekten zu optimieren. Umweltpolitisch ist es jedoch eine Katastrophe.

Und die Privatverbraucher sind die Zahlmeister?

Krämer: Richtig. Der normale Haushaltskunde zahlt irgendwann die ganze Zeche. Beim Thema regenerative Förderung haben wir zwar eine Mittelschicht, die beispielsweise durch den Betrieb von Photovoltaikanlagen von der aktuellen Energiepolitik profitiert. Aber es gibt ja ebenso viele Menschen, die gar nicht die Möglichkeit einer solchen Anschaffung haben. Weil ihnen zum Beispiel keine Dachfläche zur Verfügung steh – wie bei Mietern oder bei Besitzern von Eigentumswohnungen. Wir haben also auf der einen Seite eine Schicht, die davon profitiert und eine Allgemeinheit, die diese Förderung bezahlen darf. Und auch hier trifft es wieder besonders die unteren Einkommensgruppen. Ich glaube nicht, dass das gerecht ist. Und auch nicht, dass man so die Energiewende vorantreiben kann.

Sehen Sie in der Zukunft eine Entspannung am Energiemarkt? Könnten die Preise irgendwann auch wieder fallen?

Krämer: Ich bin ja grundsätzlich Optimist und mit meiner Lebenserfahrung kann ich sagen, am Ende siegt meist die Vernunft. Ich glaube, wir werden nach dieser Preiserhöhungsrunde eine Trendwende in den politischen Entscheidungen erleben, vielleicht nächstes Jahr nach der Wahl. Ich bin der festen Überzeugung, dass man das heutige Vorgehen nicht unendlich weiter treiben kann.

Mit Selbstkontrolle lässt sich Energie sparen.

Was raten Sie denn Ihren Kunden, um die jetzt schon hohe finanzielle Belastung so gering wie möglich zu halten?

Krämer: Dass sie im ersten Ansatz natürlich immer Energie sparen. Das kann man mit vielen Verhaltensweisen und Kleinigkeiten im Haushalt. Auch beim Ersatz von Großgeräten ist es wichtig, auf den Stromverbrauch zu achten: Bei Kühlschrank, Fernseher oder Waschmaschine kann ich nur empfehlen, A+++ zu kaufen. Das ist zwar zunächst teurer, rechnet sich bei dem Strompreis aber recht schnell. Einfach sparen kann man sich auch die unnötige Stand-by-Schaltung bei vielen Geräten. Außerdem sollte die alte, kaputte Glühbirne grundsätzlich durch Energiesparlampen ersetzt werden. Und natürlich sollte man auch das Licht ausschalten, wenn man den Raum verlässt. Mit etwas Selbstkontrolle kann man da durchaus bemerkenswert Energie einsparen. Auch wenn ich befürchte, dass diese Einsparungen die Preiserhöhungen in der Zukunft nicht abfangen werden. Die finanzielle Belastung für die Haushalte durch Energiekosten wird weiter steigen – auch noch nach der Erhöhung vom 1.Januar 2013.

Worin sehen Sie als Geschäftsführer den Vorteil der Stadtwerke Weinheim gegenüber anderen Energieversorgern?

Krämer: Ich sehe uns als Teil der Infrastruktur in Weinheim. Wir beschäftigen viele Mitarbeiter und bilden junge Menschen aus. Während wir wachsen, bauen andere ab. Wir unterstützen Vereine und Kulturveranstaltungen. Das ist ein klarer Vorteil für die Weinheimer Bürgerinnen und Bürger. Wir sind letztendlich die größte Energiegenossenschaft in Weinheim, ein Thema, das auch immer wieder diskutiert wird. Einen Großteil des von uns erwirtschafteten Geldes behalten wir hier in Weinheim. Entweder fließt es in den Betrieb der Stadtwerke Weinheim oder wir führen es an die Stadt ab. Das Geld bleibt also in der Region. Bei einem Fremdanbieter ist das nicht der Fall. Darüber sollte sich jeder bei der Wahl des Energieversorgers bewusst sein.

Info:
Der Geschäftsführer der Stadtwerke Weinheim GmbH, Peter Krämer, ist Diplom-Ingenieur für Allgemeine Elektrotechnik mit der Zusatzqualifikation des Technischen Betriebswirts. Der gebürtige Rheinländer kam vor sechs Jahren nach Weinheim. Seit dem 1. Januar 2007 ist er Geschäftsführer der Stadtwerke.

Die Stadtwerke Weinheim GmbH musste 2011 einen Gewinnrückgang von 22,8 Prozent auf 2,064 Millionen Euro hinnehmen. Der Umsatz ging leicht um 1,6 Prozent auf 55,961 Millionen Euro zurück. Geschäftsführer Peter Krämer machte bereits in einem Interview im Juli 2012 eine “irrwitzige Bürokratie” und die damit verbundenen Kosten für das Ergebnis verantwortlich.

Gemeinsam mit den ebenfalls kommunal geführten Stadtwerken Schwetzingen haben die Stadtwerke Weinheim 2012 eine Vertriebsgesellschaft aufgebaut, die auch die Menschen außerhalb des eigenen Netzgebiets nutzen können. Im Umkreis von 80 Kilometern können Haushalte Strom und Gas über „Meine StadtEnergie“ beziehen. Diese „MeineStadtEnergie“ ist eine zusätzliche Marktoption, um eine weitere Schmälerung des Marktanteils abzuwenden.

Wasserrohrbruch Kurpfalzstraße Lützelsachsen

Braunes Wasser auf der Straße und dem Wasserhahn

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Wasserohrbruch in der Kurpfalsstraße, Foto: Ralf Mittelbach

Weinheim, 11. November 2012. (red/fw) Kurz vor 20 Uhr wurde die Abteilung Lützelsachsen – Hohensachsen am Dienstagabend in die Kurpfalzstraße gerufen. Aus bisher ungeklärter Ursache, war es zu einem Wasserrohrbruch mit massivem Wasseraustritt auf der Straße gekommen und drohte die Keller der anliegenden Häuser zu fluten.

Von Ralf Mittelbach:

“Nicht nur auf der Straße bemerkten die Anwohner, dass ein Wasserrohr gebrochen sein musste, auch im Haus. Denn bei einigen Anwohnern kam nur noch braunes Wasser aus dem Wasserhahn. Beim Eintreffen der Feuerwehr stellt sich heraus, das noch kein Wasser in die Häuser eindringen konnte und das Wasser durch die Kanalisation aufgefangen werden konnte. Die Abteilung Lützelsachsen – Hohensachsen, die unter der Einsatzleitung von Patrick Schumacher mit neun Einsatzkräften vor Ort war, sicherte zunächst die Einsatzstelle und leuchtet diese dann im weiteren Einsatzverlauf aus. Parallel dazu wurde alles vorbereitet, um gegebenenfalls das Wasser aufzuhalten und aufzunehmen. Außerdem wurden die Stadtwerke Weinheim nachgefordert um das Wasser abzustellen und sich um den Schaden zu kümmern. Durch den Wasserdruck wölbte sich der Straßenbelag, so dass Sand und Kies auf die abschüssige Straße gespült wurden. Während des Wasserrohrbruchs musste die Kurpfalzstraße auf Höhe der Hausnummer 28 voll gesperrt werden. Die Feuerwehr konnte den Einsatz gegen 22 Uhr abschließen. Die Einsatzstelle wurde von den Stadtwerken Weinheim übernommen um den Schaden an der zu beheben.”

50 Jahre: HaWei feiert Jubliäum

“Die Spiele haben es in sich”

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Vertreter der “Olympioniken” sind sich sicher, dass es am 27. Oktober viel Spaß, Spannung und gute Laune im HaWei bei den “Spielen” geben wird.

Weinheim, 16. Oktober 2012. (red/aw) Es geht um Ruhm, Ehre und den guten Zweck. Das Hallenbad Weinheim (HaWei) feiert vom 26. bis 28. Oktober sein 50-jähriges Jubiläum. Der Höhepunkt wird die Wasserolympiade am Samstag sein. Acht Mannschaften werden bei spaßigen Spielen ab 17 Uhr alles geben, um Geschick, Kraft und Können zu beweisen.

Von Alexandra Weichbrodt

Stadtwerke-Chef Peter Krämer strahlt. Man merkt ihm das Wettkampffieber schon an, seine Augen glänzen. Er wird selbstverständlich mitmachen. Am 27. Oktober. Wenn im HaWei die “Spiele” beginnen. Wasserspiele – ist ja klar:

Das wird mit Sicherheit ein Riesenspaß.

Mit dabei sind Teams der Feuerwehr, Stadtverwaltung und Stadtwerke Weinheim,  Vereinsmannschaften der Weinheimer Blüten, TSG Weinheim und DLRG Hemsbach, sowie die Firmen Weidler GmbH und Kadel Sanitär GmbH aus Weinheim. Pro Team sind fünf bis acht “Sportler” erlaubt. Geschlechtertrennung gibt es nicht. Männer und Frauen kämpfen miteinander.

Acht Teams – sechs Spiele

Am Abend des 15. Oktobers trafen sich die Vertreter der teilnehmenden Teams im HaWei, um zu erfahren was bei den großen Wasserspielen auf sie zukommt. Der Betriebsleiter des HaWei, Herbert Hutter, stellte den Delegierten das Programm der Olympiade erstmalig im Detail dar:

Die zu absolvierenden Spiele haben es in sich. Sie erfordern Einsatz, Anstrengung und Geschick. Doch vor allem Spaß an der Sache.

Bewertet wird mit einem detailliert ausgeklügeltem Punktesystem. Es geht nicht nur um einen Wettbewerb der Teams, besonders motivierend wird die Gesamtleistung aller sein: Denn jeder Punkt wird in einen Euro Spendengeld “umgemünzt” und die Summe für einen guten Zweck gespendet. 516 Punkte können insgesamt erspielt werden. Durch die Olympiade führt Manfred Maser vom Odenwälder Shanty Chor als Moderator:

Mehr oder weniger musikalisch, mit Sicherheit aber unterhaltend.

Die Spiele beginnen  mit der nahezu biblischen Herausforderung über das Wasser zu laufen, naja – genauer gesagt zu rollen. In einem überdimensional großen Wasserball müssen zwei Teammitglieder beim ersten Spiel über das Wasser laufen. Geplant sind zwei Mal 25 Meter pro Mannschaft – ob das “realistisch” ist, wird sich zeigen.

Wie das genau funktioniert und welchen Schwierigkeitsgrad dieses Spiel tatsächlich hat, konnten wir leider im Vorfeld nicht testen,

sagt Peter Krämer. Falls es schwieriger als gedacht sein sollte, will man diese “Disziplin” flexibel anpassen.

Alle anderen Spiele wurden allerdings gewissenhaft durchgespielt und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft,

ergänzt Herbert Hutter. Mitarbeiter und Schwimmmeister der Stadtwerke Weinhem hatten bereits ihr Vergnügen bei den verschiedenen Wasserdisziplinen:

Und ich kann versichern, die haben viel Spaß gehabt und noch mehr Ehrgeiz entwickelt.

Das Hallenbad-Team wird allerdings nicht antreten, sondern die Veranstaltung sichern.

Einsatz, Anstrengung und Geschick

Im zweiten Spiel gilt es die gegnerische Mannschaft im “Schlauboot-Tauziehen” zu besiegen. Die zwei Teams sitzen dabei mit jeweils vier Spielern in einem Schlauchboot, welche  per Seil miteinader verbunden sind. Sobald das Startstignal ertönt, gilt es zu rudern was die Arme hergeben. Das Team, das die Gegner zuerst über eine markierte Stelle im Becken zieht, gewinnt.

Eine wahre Wasserschlacht verspricht Spiel Nummer drei zu werden: Fischerstechen. Kniend, auf dem Rande eines Schauchboots, kommt es zum direkten Duell zweier Kontrahenten. Rittergleich muss der Gegner mit einer Schaumstoffstange vom Rand gestoßen werden. Ein zweites Teammitglied sitzt mit im Boot um die Balance und den Angriff nach vorne zu gewährleisten. Sieger ist, wer seinen “Sitz” verteidigt.

Spiel Nummer vier verspricht ein spannendes Rennen. Als “leichtbekleidete” Staffelschwimmer müssen jeweils vier Teammitglieder hintereinander 25 Meter im Becken absolvieren. Entscheidend ist die Zeit. Wer schneller schwimmt, gewinnt. Der Schwimmstil ist dabei frei wählbar. Allerdings wird die Schwierigkeit durch eine vorgeschriebene Kleiderordnung erhöht.

Rutschig wird es dann bei Spiel fünf. Welches Team gleitet wohl am schnellsten durch die große Rutsche in der Weinheimer Schwimmhalle? Fünf Mitspieler pro Team müssen nacheinander die Sausebahn hinunter, wobei der Vorangerutschte ein akustisches Signal für den Nachrutscher auslösen muss. Auch hier gewinnt das Team, welches am rutschigsten und somit am schnellsten ist.

Konzentration und Geschick erfordert die Abschlussdisziplin “Korbwerfen”. Im sechsten und letzten Spiel ist nicht nur Höhentauglichkeit, sondern auch Treffsicherheit gefragt. Vom Dreimeter-Sprungbrett müssen jeweils fünf Manschaftsmitglieder zwei unterschiedlich große, im Wasser fixierte Körbe treffen. Jeder Teilnehmer hat dafür zwei Würfe, wobei ein Treffer in den kleineren Korb drei Punkte, in den größeren nur einen bringt. Dieses Spiel ist nicht nur der krönende Abschluss der Wasserolympiade, es ist auch das Spiel mit den am meisten zu holenden Punkten. Eine Motivation für die Teams, auch am Ende des Wettkampfs noch einmal alles zu geben.

Hohe Motivation für die gute Sache

Wer sich wohl die Herrschaft des Wasserolymps sichert? Die Vertreter der Mannschaften zeigten sich bei der Vorbesprechung äußerst motiviert und ehrgeizeig. Viel Zeit für ein ausgeprägtes Trainingsprogramm bleibt allerdings nicht mehr. Ob geheime Trainingslager eingerichtet worden sind, wollte niemand verraten.

Für alle, die sich dieses Spektakel vom trockenen Beckenrad anschauen wollen, ist neben den unterhaltsamen Wasserspielen noch einiges mehr geboten. Es kann getanzt und gefeiert werden. Musik gibt es von Carsten Best mit Sängerin sowie DJ Alex. Die TSG Weinheim bietet Cocktails an, das Catering besorgt die “Piano Lounge”. Eine Veranstaltung für die ganze Familie und das bei freiem Eintritt ab 16:00 Uhr.

Problematisch könnte es allerdings werden, wenn neben sportlichen Rekorden auch Besucher-Rekorde geknackt werden. Vor zehn Jahren, beim 40jährigen Jubiläum, lockte es 1.200 Besucher in das HaWei. Da könnte es mit den Parkplätzen eng werden, obwohl die Naturin ihre Plätze bereits zur Verfügung stellt und auch gegenüber des Hallenbads einige vorhanden sind. Eventuell bestehe noch die Möglichkeit das Freudenberg-Gelände dafür zu nutzen. Allerdings appelliert Stadtwerke-Chef Peter Krämer auch an den olympischen Geist der Besucher:

Wir hoffen natürlich, dass gerade die Weinheimer ganz sportlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu uns kommen.

Das Jubiläumswochenende des Hallenbads Weinheim bietet neben der Wasserolympiade am Samstag, auch noch einiges mehr für Wasserratten. Mit Preisen wie vor 50 Jahren können Besucher das ganze Wochenende für 50 Cent Eintritt  das Hallenbad nutzen. Und sogar noch eine Besonderheit haben sich die Betreiber ausgedacht. Wer noch Pfennig-Münzen hat, kann wie zu DM-Mark-Zeiten zahlen: Mit 50 Pfennig (umgerechnet 25 Cent) ist man dabei.

Eine gute Gelegenheit altes Kleingeld loszuwerden bietet sich schon am Freitag Abend, wenn mit dem Aqua-Kino die Jubiläumsfeierei eröffnet wird. Im Programm “Königin der Wellen” für die Kleinsten ab 18:30 Uhr und “Türkisch für Anfänger” um 21:00 Uhr.

Den Abschluss dieses festlichen Wochenendes findet dann am Sonntag von 12:00 bis 17:00 Uhr statt – mit einem liebevoll geplanten Programm für Kinder.  Für Spaß sorgt  der Clown “Cappellino”, zahlreiche Spiele und ein Fingerfarben-Malwettbewerb.

Service:
Einen Überblick über die Angebote finden Sie auf den Seiten der Stadtwerke Weinheim.

Zusammenarbeit zur Sicherung der Trinkwasserversorgung geplant

Lindenfels setzt auf Stadtwerke Weinheim

Stadtwerke

Weinheim/Lindenfels, 21. September 2012. (red/pm) Die Stadtwerke Weinheim (SWW) unterstützen die Stadt Lindenfels bei der Trinkwasserversorgung. Das haben heute (21. September) Peter Krämer, Geschäftsführer der Stadtwerke Weinheim, und 1. Stadtrat Otto Schneider mit ihrer Unterschrift unter den Unterstützungsvertrag für Betriebsführungsaufgaben besiegelt.

Information der Stadtwerke Weinheim:

“Beide Partner streben eine nachhaltige Zusammenarbeit an. In den nächsten beiden Monaten werden sie die Rahmenbedingungen dafür erarbeiten. Den Anfang macht eine Bestandsaufnahme.

„Wir müssen uns erst ein Bild machen vom technischen Zustand des Trinkwassernetzes und der Arbeitsabläufe“, sagte Peter Krämer dazu. Die Stadt Lindenfels setzt auf die Kompetenz der Stadtwerke Weinheim, die als Betriebsführerin mehrerer Wasserversorgungen viel Erfahrung auf diesem Gebiet mitbringt.

„Die technischen und rechtlichen Anforderungen in der Wasserversorgung steigen stetig“, erklärte 1. Stadtrat Otto Schneider; „diesen können wir schon personell mit eigenen Leuten nicht mehr voll gerecht werden. Wir brauchen einen starken Dienstleistungspartner, der uns bei unserer Trinkwasserversorgung unterstützt.“ Sehr wichtig sei für die Stadt in einem ersten Schritt, den Status quo zu erheben. „Dann wissen wir, was für eine langfristige Sicherung der Trinkwasserversorgung an Kosten, Investitionen und Prozessoptimierungen erforderlich ist“, meinte er weiter. Die Trinkwasserversorgung Lindenfels beinhaltet 32 Brunnen, 8 Hochbehälter und ein rund 57 Kilometer langes Leitungsnetz.

Die Stadtwerke Weinheim kümmern sich bereits um eine sichere Trinkwasserversorgung der Stadt Weinheim, der Gemeinde Gorxheimertal und unterstützen die Gemeinde Abtsteinach sowie den Zweckverband Gruppenwasserversorgung „Obere Bergstraße“ bei der Betriebsführung.”

Stadtwerke verlegen Stromkabel unter die Erde

Verkehrssperrung für mehr Versorgungssicherheit

Weinheim, 26. Juli 2012. (red/pm) Ab Montag, 30. Juli, ist die Sachsenstraße zwischen Kreuzung Talstraße und dem Ortsausgang Richtung Großsachsen einen Monat gesperrt. Eine örtliche Umleitung wird ausgeschildert. Die Stadtwerke Weinheim verlegen dort auf einer Länge von gut 400 Metern die Stromleitung unter die Erde.

Information der Stadtwerke Weinheim:

“Die Stadtwerke haben die Anwohner bereits schriftlich informiert. „Wir arbeiten so zügig wie möglich und haben die Arbeiten bewusst in die Ferienzeit gelegt, um Anwohner und Autofahrer möglichst wenig zu belasten“, sagt Andreas Ernst, Bereichsleiter Strom bei den Stadtwerken. Bis Anfang September soll alles fertig sein. Die Umleitung des Verkehrs erfolgt über die Muckensturmer Straße und die Bergstraße.

Die Talstraße in Richtung Ritschweier kann über die Sachsenstraße von der Muckensturmer Straße und die Weinheimer Straße erreicht werden. Anlieger können jeweils bis zur Baustelle durchfahren. „Die Bauarbeiten sind ein Beitrag zu einer noch höherer Versorgungssicherheit mit Strom“, sagt Andreas Ernst weiter.

Denn Erdkabel sind weniger anfällig für Störungen. Ihnen können Sturm, Gewitter, Eis und Schnee nichts anhaben. Die Stadtwerke Weinheim unterhalten als Netzbetreiber rund 600 Kilometer Stromleitungen in Weinheim und Umgebung. Jedes Jahr investiert der Versorger rund drei Millionen Euro in die Instandhaltung und Erneuerung der Netze.

„Eine sichere Energieversorgung hat bei uns oberste Priorität – rund um die Uhr“, sagt Andreas Ernst. Im vergangenen Jahr waren die Kunden der Stadtwerke Weinheim im Durchschnitt rund zwei Minuten ohne Strom. Der Bundesdurchschnitt dagegen lag bei etwa 15 Minuten.”

Sachsenstraße wegen Bauarbeiten gesperrt: Stromkabel kommen unter die Erde

Stadtwerke bauen in Hohensachsen

Weinheim, 24. Juli 2012. (red/pm) Ab Montag, 30. Juli, ist die Sachsenstraße zwischen Kreuzung Talstraße und dem Ortsausgang Richtung Großsachsen einen Monat gesperrt. Eine örtliche Umleitung wird ausgeschildert.

Information der Stadt Weinheim:

“Die Stadtwerke Weinheim verlegen dort auf einer Länge von gut 400 Metern die Stromleitung unter die Erde. Die Stadtwerke haben die Anwohner bereits schriftlich informiert. „Wir arbeiten so zügig wie möglich und haben die Arbeiten bewusst in die Ferienzeit gelegt, um Anwohner und Autofahrer möglichst wenig zu belasten“, sagt Andreas Ernst, Bereichsleiter Strom bei den Stadtwerken.

Bis Anfang September soll alles fertig sein.”